Ein Innenausbau kostet in Deutschland 2026 je nach Objekt, Region und Aufwand ca. 400 bis 900 €/m². Einfache Maßnahmen mit Standardmaterial liegen eher am unteren Rand, ein hochwertiger Vollausbau mit Elektro, Sanitär und guter Ausstattung eher am oberen. Die genaue Summe hängt stark vom Zustand der Substanz und vom gewünschten Standard ab.
Als grobe Orientierung gelten für den Innenausbau bundesweit ca. 400 bis 900 €/m² je nach Objekt, Region und Aufwand. Ein rein optischer Ausbau mit Trockenbau, Malerarbeiten und einfachem Bodenbelag beginnt oft bei ca. 400 bis 550 €/m². Kommen neue Leitungen, Sanitärobjekte, Innentüren und gehobene Materialien dazu, sind ca. 650 bis 900 €/m² und mehr üblich.
Diese Werte sind bewusst als Spanne und mit ca. angegeben, weil jedes Projekt anders ist. Regionale Lohnunterschiede, die Erreichbarkeit der Baustelle, das Alter des Gebäudes und die Materialwahl verschieben den Preis spürbar. Ein belastbarer Preis ergibt sich erst nach einer Besichtigung und einem detaillierten Angebot vom Fachbetrieb.
Den größten Einfluss haben Umfang und Ausbaustandard: Je mehr Gewerke beteiligt sind (Trockenbau, Elektro, Sanitär, Heizung, Boden, Maler, Tischler), desto höher die Kosten pro m². Auch die Materialqualität von einfach bis hochwertig kann den Quadratmeterpreis leicht verdoppeln.
Weitere Kostentreiber sind der Zustand der Bausubstanz, notwendige Rückbau- und Entsorgungsarbeiten, der Grundriss (viele kleine Räume sind aufwendiger als offene Flächen) sowie regionale Handwerkerpreise und die aktuelle Auftragslage. Nicht zu vergessen sind Planung, Genehmigungen und ein Puffer für Unvorhergesehenes von ca. 10 bis 15 Prozent.
Angenommen wird eine 80 m² große Wohnung mit mittlerem Standard, die neu ausgebaut wird. Bei ca. 650 €/m² ergeben sich rund 52.000 € für Trockenbau, Elektro, einfache Sanitärarbeiten, Bodenbelag, Innentüren und Malerarbeiten inklusive Material. Das ist ein grober Richtwert, kein verbindliches Angebot.
Sollen hochwertige Materialien, eine gehobene Badausstattung und zusätzliche Elektrik eingebaut werden, kann der Wert Richtung 900 €/m² steigen, also rund 72.000 €. Umgekehrt lässt sich mit einfachem Standard und Eigenleistung die Summe Richtung 400 €/m² und damit rund 32.000 € drücken. Die reale Spanne bei 80 m² liegt also je nach Aufwand grob zwischen ca. 32.000 und 72.000 €.
Sparen lässt sich durch das Bündeln von Gewerken, das frühzeitige Einholen mehrerer Angebote, den Verzicht auf Sonderwünsche bei Grundriss und Material sowie durch einfache Eigenleistung wie Streichen, Entrümpeln oder Bodenbelag verlegen. Wichtig ist eine saubere Planung vorab, damit teure Änderungen während der Bauphase vermieden werden.
Bei sicherheitsrelevanten Gewerken ist ein qualifizierter Fachbetrieb Pflicht: Elektroinstallationen und Arbeiten an Gas- und Wasserleitungen dürfen aus Sicherheits- und Versicherungsgründen nur von zugelassenen Handwerkern ausgeführt und abgenommen werden. Auch bei tragenden Wänden, Brandschutz, Schallschutz und Feuchträumen ist ein Fachbetrieb dringend zu empfehlen, um Bauschäden und Haftungsrisiken zu vermeiden.
Bundesweit liegen die Kosten 2026 bei ca. 400 bis 900 €/m² je nach Objekt, Region und Aufwand. Einfacher Ausbau ist günstiger, ein hochwertiger Vollausbau mit Elektro und Sanitär deutlich teurer.
Als grober Richtwert sind bei mittlerem Standard rund 52.000 € realistisch. Je nach Ausstattung und Eigenleistung liegt die Spanne etwa zwischen ca. 32.000 und 72.000 €.
Vor allem Umfang und Anzahl der Gewerke, der Ausbaustandard, die Materialqualität, der Zustand der Bausubstanz sowie regionale Handwerkerpreise. Auch Rückbau, Grundriss und ein Puffer für Unvorhergesehenes spielen eine Rolle.
Ja, einfache Arbeiten wie Streichen, Entrümpeln oder Bodenbelag verlegen lassen sich oft selbst erledigen und senken die Kosten. Sicherheitsrelevante Gewerke wie Elektro und Sanitär sollten aber dem Fachbetrieb überlassen bleiben.
Bei Elektroinstallationen und Arbeiten an Gas- und Wasserleitungen ist ein zugelassener Fachbetrieb aus Sicherheits- und Versicherungsgründen vorgeschrieben. Auch bei tragenden Wänden, Brandschutz und Feuchträumen ist er dringend zu empfehlen.
Weil jedes Projekt anders ist und Objekt, Region, Zustand und gewünschter Standard den Preis stark verschieben. Ein verbindlicher Preis ergibt sich erst nach Besichtigung und einem detaillierten Angebot.
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