Gerüstbau kostet in Deutschland ca. 6 bis 12 Euro pro m² und Monat, je nach Objekt, Region und Aufwand. In diesem Preis sind meist An- und Abfahrt, Auf- und Abbau sowie eine Standzeit von rund vier Wochen enthalten. Für die Fassade eines typischen Einfamilienhauses ergibt das grob ca. 1.500 bis 3.500 Euro.
Als grober Richtwert liegen die Kosten für ein Standard-Fassadengerüst bei ca. 6 bis 12 Euro pro m² Gerüstfläche und Monat. Der Preis versteht sich in der Regel pro Quadratmeter senkrechte Ansichtsfläche (Länge mal Höhe der Fassade). Die genaue Höhe hängt stark von Objekt, Region und Aufwand ab, weshalb pauschale Angaben ohne Vor-Ort-Einschätzung immer nur eine Orientierung sind.
Üblich ist eine Aufteilung in Grundpreis und Standzeit: Der Grundpreis deckt Anlieferung, Auf- und Abbau sowie eine Basis-Standzeit von meist etwa vier Wochen ab. Wird das Gerüst länger benötigt, kommt eine Standzeitmiete von oft ca. 0,50 bis 2 Euro pro m² und Woche hinzu. Kleinere Aufträge sind pro m² tendenziell teurer, weil sich Anfahrt und Rüstzeit auf weniger Fläche verteilen.
Den größten Einfluss haben Gerüstart und Einsatzzweck: Ein einfaches Arbeits- und Fassadengerüst ist günstiger als ein Fahrgerüst, ein Traggerüst oder ein Sonderbau mit Wetterschutzdach und Einhausung. Auch die Gebäudehöhe zählt, denn ab bestimmten Höhen steigen Sicherheitsanforderungen und Materialeinsatz spürbar.
Weitere Kostentreiber sind die Zugänglichkeit der Baustelle, verwinkelte Grundrisse, Erker und Balkone, notwendige Konsolen oder Überbrückungen sowie regionale Lohn- und Nachfrageunterschiede. Länge der Standzeit, gewünschte Zusatzleistungen wie Schutznetze oder Planen und der Aufwand für Genehmigungen bei Aufbau im öffentlichen Verkehrsraum wirken sich ebenfalls auf den Endpreis aus.
Angenommen, eine Hausfassade ist ca. 10 Meter breit und 7 Meter hoch, was rund 70 m² Gerüstfläche ergibt. Bei einem angenommenen Mittelwert von ca. 9 Euro pro m² für den Grundpreis inklusive vier Wochen Standzeit liegt man bei grob ca. 630 Euro pro Fassadenseite.
Werden für ein umlaufendes Gerüst mehrere Seiten eingerüstet, summiert sich das entsprechend, sodass für ein komplettes Einfamilienhaus je nach Aufwand grob ca. 1.500 bis 3.500 Euro realistisch sind. Wird über die vier Wochen hinaus verlängert, kommen pro zusätzlicher Woche anteilige Standzeitkosten hinzu. Diese Zahlen sind bewusst als Orientierung zu verstehen und ersetzen kein konkretes Angebot.
Sparen lässt sich vor allem durch mehrere Angebote im Vergleich, das Bündeln von Gewerken wie Fassade, Dach und Maler in einem gemeinsamen Zeitfenster sowie eine realistisch geplante Standzeit ohne unnötige Leerlaufwochen. Ein klares Aufmaß und gute Zugänglichkeit der Baustelle reduzieren den Aufwand ebenfalls. Vorsicht ist bei auffällig günstigen Angeboten geboten, wenn Prüfung, Freigabe und Versicherungsschutz unklar bleiben.
Sinnvoll oder faktisch nötig ist ein Fachbetrieb, sobald es um Höhe, Absturzsicherung und die geprüfte Freigabe des Gerüsts geht. Fachbetriebe kennen die geltenden Arbeitsschutz- und Aufbauvorgaben, dokumentieren die Prüfung und haften für die fachgerechte Ausführung. Bei gewerblichen Baustellen, größeren Höhen oder öffentlichem Grund sollte der Aufbau grundsätzlich einem qualifizierten Gerüstbauunternehmen überlassen werden.
Als Orientierung liegen die Kosten bei ca. 6 bis 12 Euro pro m² und Monat, meist inklusive Auf- und Abbau sowie einer Basis-Standzeit von rund vier Wochen. Der genaue Preis hängt je nach Objekt, Region und Aufwand ab.
Für ein komplett eingerüstetes Einfamilienhaus sind je nach Fassadenfläche und Aufwand grob ca. 1.500 bis 3.500 Euro realistisch. Eine einzelne Fassadenseite kann bereits ab wenigen hundert Euro beginnen.
In der Regel ist eine Basis-Standzeit von etwa vier Wochen im Grundpreis enthalten. Danach fällt meist eine wöchentliche Standzeitmiete von ca. 0,50 bis 2 Euro pro m² an, je nach Anbieter und Region.
Berechnet wird üblicherweise die senkrechte Ansichtsfläche, also Länge mal Höhe der eingerüsteten Fassade in Quadratmetern. Sonderbauteile wie Konsolen, Überbrückungen oder Schutznetze werden häufig zusätzlich berechnet.
Ja, vor allem durch mehrere Vergleichsangebote, das Bündeln von Gewerken im selben Zeitfenster und eine realistisch geplante Standzeit. Gute Zugänglichkeit und ein klares Aufmaß senken den Aufwand zusätzlich.
Sobald Höhe, Absturzsicherung und eine geprüfte Freigabe eine Rolle spielen, ist ein Fachbetrieb sinnvoll oder nötig. Bei gewerblichen Baustellen, größeren Höhen oder Aufbau auf öffentlichem Grund sollte die Ausführung immer ein qualifiziertes Unternehmen übernehmen.
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