Der vollständige Leitfaden für Ihre Badezimmer-Sanierung — von der Planung über alle 7 Gewerke bis zur Endmontage. Mit interaktivem Kostenrechner und DIN-konformen Fachinfos.
Diese Signale zeigen, dass Ihr Badezimmer eine Modernisierung braucht — und welche Optionen Sie haben.
Austausch einzelner Elemente wie Armaturen, WC oder Dusche. Bestehendes Fliesenbild und Leitungen bleiben erhalten. Sinnvoll bei intakter Bausubstanz und begrenztem Budget.
Ab ca. 3.000 – 8.000 €Komplette Entkernung bis auf den Rohbau. Neue Leitungen, Abdichtung, Estrich, Fliesen und Sanitärobjekte. Notwendig bei Schäden, veralteten Leitungen oder grundlegender Neugestaltung.
Ab ca. 15.000 – 35.000 €Jedes Gewerk erfordert spezialisierte Fachkräfte. NEUWEST koordiniert alle Gewerke aus einer Hand.
Fachgerechter Rückbau aller Sanitärobjekte, Fliesen und Unterkonstruktionen bis auf den Rohbau. Entsorgung nach Abfallverordnung.
Verlegung von Trink- und Abwasserleitungen. Anschlusspunkte für WC, Waschtisch, Dusche/Wanne und ggf. Waschmaschine nach DIN 1988.
Steckdosen, Beleuchtung, Spiegelschrank-Anschlüsse und Lüftersteuerung. Schutzbereiche 0–2 nach DIN VDE 0100-701 werden eingehalten.
Normgerechte Abdichtung aller wasserbelasteten Bereiche. Flüssigkunststoff oder Dichtbahnen an Boden, Duschbereich und Wannenanschluss.
Gefälleestrich für bodengleiche Duschen, ggf. Nachrüstung einer elektrischen oder wassergeführten Fußbodenheizung. Trocknungszeiten beachten.
Wand- und Bodenfliesen im Dünn- oder Mittelbettverfahren. Großformate, Mosaik oder Naturstein — mit exakter Fugenausführung und Gefälleeinhaltung.
Installation von WC, Waschtisch, Dusche/Wanne, Armaturen, Spiegelschrank, Handtuchheizkörper und Badmöbeln. Abschließende Silikonfugen.
Von der ersten Planung bis zur Endabnahme — so läuft ein Badprojekt bei NEUWEST ab.
Aufmaß vor Ort, 3D-Badplanung, Auswahl von Fliesen, Sanitärobjekten und Armaturen. Festlegung der Grundrissänderungen und technischen Anforderungen.
Beschaffung aller Fliesen, Sanitärobjekte, Armaturen und Baumaterialien. Besonders bei Sonderformaten oder importierten Fliesen sind längere Lieferzeiten einzuplanen.
Demontage aller Sanitärobjekte, Altfliesen, Estrich (falls nötig) und Verkleidungen. Freilegung der Leitungsführungen und Prüfung der Bausubstanz.
Verlegung neuer Wasser-, Abwasser- und Elektroleitungen. Setzen der Anschlusspunkte und Unterputz-Dosen nach aktuellem Installationsplan.
Normgerechte Abdichtung nach DIN 18534 in allen Nassbereichen. Anschließend Gefälleestrich für bodengleiche Dusche. Die Trocknungszeit muss zwingend eingehalten werden.
Verlegung der Wand- und Bodenfliesen. Großformate erfordern spezielle Verlegetechnik. Verfugung und Reinigung der Flächen nach Aushärtung.
Installation aller Sanitärobjekte, Armaturen, Spiegelschrank, Handtuchheizkörper und Badmöbel. Anschluss und Funktionsprüfung.
Dauerelastische Silikonfugen an allen Anschlussstellen, Feinreinigung, Endkontrolle aller Anschlüsse und gemeinsame Abnahme mit dem Kunden.
Berechnen Sie die voraussichtlichen Kosten für Ihre Badsanierung — aufgeschlüsselt nach Gewerken.
Die korrekte Abdichtung ist das Fundament jeder Badsanierung — Fehler hier führen zu teuren Folgeschäden.
Die DIN 18534 definiert vier Wassereinwirkungsklassen für Innenräume. Je nach Bereich im Bad gelten unterschiedliche Anforderungen an die Abdichtung.
Wo muss abgedichtet werden? Im privaten Bad sind mindestens der Duschbereich (Boden + Wand bis 200 cm Höhe), der Wannenanschluss und die gesamte Bodenfläche bei bodengleichen Duschen abzudichten. Bei fehlendem Bodenablauf reicht meist W1-I, mit Bodenablauf ist W2-I erforderlich.
Vorteile: Einfache Verarbeitung, fugenlose Fläche, schnelle Trocknung. Ideal für Wandflächen und kleine Bodenbereiche.
Aufbau: Grundierung → 1. Lage → Vlieseinlage in Ecken/Kanten → 2. Lage. Mindesttrockenschichtdicke 0,5 mm (W1-I) bzw. 1,0 mm (W2-I).
Vorteile: Definierte, gleichmäßige Schichtdicke, hohe Sicherheit bei W2-I und W3-I. Ideal für große Bodenflächen und bodengleiche Duschen.
Aufbau: Verbundabdichtung mit Dichtbahnen, verklebt im Dünnbett. Überlappungen mind. 50 mm, Ecken und Durchdringungen mit Formteilen.
Komfortabel, sicher und zukunftsorientiert — ein barrierefreies Bad ist eine Investition in Lebensqualität.
Die Norm definiert Mindestanforderungen für barrierefreie Bäder in Wohnungen. Eine Umsetzung steigert nicht nur den Komfort, sondern auch den Immobilienwert und ermöglicht KfW-Förderung.
Schwellenloses Eintreten, Duschfläche mind. 120 x 120 cm (150 x 150 cm rollstuhlgerecht)
Freie Fläche zum Wenden mit Rollstuhl oder Rollator — vor WC, Waschtisch und Dusche
Am WC beidseitig, in der Dusche mind. einseitig. Belastbarkeit min. 100 kg nach DIN 18040-2
Erhöhtes WC für leichteres Aufstehen. Wandhängendes WC ermöglicht flexible Höheneinstellung
Beinfreiheit von mind. 67 cm Höhe. Waschtisch-Oberkante max. 80 cm. Einhebelarmatur mit verlängertem Griff
Bodenfliesen mit Bewertungsgruppe mind. R10 (B), in der Dusche R11 (B) nach DIN 51130
Antworten auf die 10 häufigsten Fragen unserer Kunden.
Kostenlose Beratung und 3D-Badplanung — mit Festpreisgarantie.