Gleichmaessige Waermeverteilung, bis zu 15 % Energieeinsparung und Foerdervoraussetzung – warum der hydraulische Abgleich bei jeder Heizungssanierung Pflicht ist.
Optimale Waermeverteilung im gesamten Gebaeuede durch exakt berechnete Wassermengenn an jedem Heizkoerper.
Beim hydraulischen Abgleich wird die Heizungsanlage so eingestellt, dass jeder Heizkoerper genau die Warmwassermenge erhaelt, die er fuer die gewuenschte Raumtemperatur benoetigt. Ohne Abgleich stroemt das Heizwasser den Weg des geringsten Widerstands – nahe Heizkoerper werden ueberversorgt, entfernte bleiben kalt.
Das Ergebnis: ungleichmaessige Raumtemperaturen, hohe Vorlauftemperaturen und bis zu 15 % unnoetig hoher Energieverbrauch. Ein fachgerechter Abgleich beseitigt diese Probleme durch den Einsatz voreinstellbarer Thermostatventile und Strangregulierventile.
Jeder Heizkoerper erhaelt ein Ventil mit exakt berechnetem Durchfluss-Voreinstellwert – das Herzsttueck des Abgleichs.
kv-Wert Individuell je Heizkoerper berechnetAn jedem Heizungsstrang sorgen Regulierventile fuer gleichmaessigen Differenzdruck zwischen den Steigstraengen.
Δp Differenzdruck pro Strang optimiertDie Umwaelzpumpe wird auf den tatsaechlichen Bedarf eingestellt – oft reicht eine deutlich geringere Leistung aus.
10–15 % Typische EnergieeinsparungVereinfachter Abgleich oder raumweise Heizlastberechnung – beide Wege im Vergleich.
Schaetzung ueber Heizkoerperleistung
Heizlastberechnung nach DIN EN 12831
Die BEG-Foerderung (Bundesfoerderung fuer effiziente Gebaeude) setzt seit Januar 2024 zwingend einen hydraulischen Abgleich nach Verfahren B voraus. Verfahren A reicht nicht mehr aus, um Foerdermittel fuer Heizungstausch oder Heizungsoptimierung zu erhalten.
Das Gebaeudeenergiegesetz schreibt den hydraulischen Abgleich bei Heizungserneuerung vor.
Heizungstausch (§ 60b GEG): Bei Einbau eines neuen Waermeerzeugers ist der hydraulische Abgleich des gesamten Heizsystems Pflicht.
Waermepumpe: Besonders wichtig – Waermepumpen arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen und benoetigen einen exakten Abgleich fuer effiziente COP-Werte.
BEG-Foerderung: Ohne Nachweis des hydraulischen Abgleichs nach Verfahren B gibt es keine BAFA- oder KfW-Foerderung fuer Heizungstausch.
Grosse Wohngebaeude (>6 WE): GEG § 60a verpflichtet Eigentuemer von Gebaeuden mit mehr als sechs Wohneinheiten und Gaszentralheizung zum Abgleich bis 30.09.2025.
Dokumentationspflicht: Der Fachbetrieb muss den Abgleich dokumentieren und dem Eigentuemer ein Protokoll mit allen Einstellwerten uebergeben.
So laeuft ein hydraulischer Abgleich nach Verfahren B durch den Fachbetrieb ab.
Erfassung aller Heizkoerper (Typ, Groesse, Lage), Rohrleitungen, Daemmstandard der Raeume und Fensterflaechen. Bei Verfahren B werden U-Werte der Bauteile ermittelt.
Berechnung der Heizlast jedes einzelnen Raums nach DIN EN 12831 unter Beruecksichtigung von Transmissions- und Lueftungswaermeverlusten.
Aus der Heizlast wird der benoetigte Volumenstrom je Heizkoerper berechnet und der passende Voreinstellwert (kv-Wert) fuer das Thermostatventil ermittelt.
Einbau voreinstellbarer Thermostatventile (falls nicht vorhanden), Einstellung der Strangregulierventile und Anpassung der Umwaelzpumpe auf den berechneten Volumenstrom.
Erstellung des Abgleichprotokolls mit allen Einstellwerten, Heizlastberechnung und Pumpeneinstellung – erforderlich fuer GEG-Nachweis und BEG-Foerderantrag.
Was ein hydraulischer Abgleich fuer Ihr Gebaeude konkret bewirkt.
Jeder Raum erreicht die gewuenschte Temperatur – keine kalten Zimmer mehr in oberen Etagen oder am Ende des Heizstrangs.
±1 °C Temperaturdifferenz zwischen RaeumenDurch optimalen Durchfluss kann die Vorlauftemperatur oft um 5–10 K gesenkt werden – ideal fuer Brennwert und Waermepumpe.
-5 bis -10 K Absenkung der VorlauftemperaturUeberstroemgeraeusche an Ventilen und Pfeifen in Leitungen verschwinden durch korrekte Durchflussmengen vollstaendig.
0 dB Stoerende HeizungsgeraeuscheVisualisierung der Wassermengenverteilung ohne und mit hydraulischem Abgleich.
Ermitteln Sie die voraussichtlichen Kosten und die jaehrliche Einsparung durch einen hydraulischen Abgleich.
Altbau-Einrohrheizungen, lange Steigstraenge und heterogener Daemmstandard – typische Herausforderungen in Berlin.
Viele Berliner Gruenderzeitgebaeude haben Einrohr-Verteilsysteme. Hier muessen spezielle Einrohr-Ventile mit Bypass eingesetzt werden. Der Abgleich ist aufwaendiger, aber besonders wirksam – Einsparungen von bis zu 20 % sind moeglich.
Bei Berliner MFH mit fuenf oder mehr Stockwerken entstehen grosse Druckdifferenzen zwischen den Geschossen. Strangregulierventile und differenzdruckgeregelte Pumpen sind hier entscheidend fuer einen funktionierenden Abgleich.
Berliner MFH mit mehr als 6 Wohneinheiten und Gaszentralheizung muessen den hydraulischen Abgleich bis 30.09.2025 durchfuehren lassen (GEG § 60a). Bei Verstoss drohen Bussgelder.
Haeufig finden sich in Berliner MFH unterschiedliche Heizkoerpertypen und nachtraeglich gedaemmte Fassadenabschnitte. Verfahren B ist hier besonders wichtig, da nur die raumweise Berechnung diese Unterschiede korrekt erfasst.
Typische Einsparungen nach Gebaeudetyp und Ausgangszustand.
Bei Waermepumpen ist der hydraulische Abgleich besonders wirkungsvoll: Durch die niedrigere Vorlauftemperatur steigt der COP (Coefficient of Performance) um 5–10 % pro 5 K Absenkung. Ein korrekt abgeglichenes System kann die Vorlauftemperatur oft um 5–10 K senken.
Wir fuehren den hydraulischen Abgleich nach Verfahren B fuer Ihr Berliner Wohn- oder Gewerbeobjekt durch – GEG-konform und foerderfaehig.