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Daemmung & Fassade

Innendaemmung: Wenn WDVS
nicht moeglich ist

Kalziumsilikat, Holzfaser oder Mineralschaum -- welche Innendaemmung fuer Berliner Altbauten mit Denkmalschutz, Grenzbebauung oder Fachwerk die richtige ist und worauf Sie bei Dampfbremse und Waermebruecken achten muessen.

14 Min. Lesezeit
Aktualisiert: Februar 2026
Von NEUWEST Bau-Experten

Wann ist Innendaemmung die richtige Loesung?

Wenn eine Aussendaemmung (WDVS) technisch oder rechtlich nicht moeglich ist, bietet die Innendaemmung eine wirksame Alternative.

Die Innendaemmung gilt als Sonderloesung -- sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine Aussendaemmung mit Waermedaemmverbundsystem (WDVS) ausscheidet. In Berlin betrifft das einen erheblichen Teil des Gebaeudebestands: Gruenderzeitbauten unter Denkmalschutz, Gebaeude an der Grundstuecksgrenze oder historische Fachwerkkonstruktionen. Laut DIN 4108-3 und den WTA-Merkblaettern 6-4 und 6-5 ist die Innendaemmung bauphysikalisch anspruchsvoller als eine Aussendaemmung, bei fachgerechter Ausfuehrung aber dauerhaft sicher.

Die zentrale Herausforderung: Der Taupunkt verschiebt sich bei Innendaemmung in die bestehende Wandkonstruktion. Dadurch steigt das Risiko von Feuchteakkumulation hinter der Daemmebene. Moderne Materialien und Systeme loesen dieses Problem entweder durch eine dampfdichte Sperrschicht oder durch kapillaraktive Daemmstoffe, die Feuchtigkeit aufnehmen, verteilen und wieder abgeben koennen.

Denkmalschutz

Denkmalgeschuetzte Fassaden duerfen nicht veraendert werden. Innendaemmung erhalt das aeussere Erscheinungsbild vollstaendig.

  • Gruenderzeitfassaden mit Stuck und Ornamenten
  • Genehmigungsfrei (keine Fassadenaenderung)
  • Berliner Denkmalschutzgesetz DSchG Bln
  • Haeufig einzige Option fuer U-Wert-Verbesserung

Grenzbebauung

Bei Gebaeuden direkt an der Grundstuecksgrenze fehlt der Platz fuer ein WDVS. Innendaemmung braucht keinen Aussenraum.

  • Typisch in Berliner Blockrandbebauung
  • Brandwand zum Nachbarn nicht daemmbar
  • Kein Ueberbau auf Nachbargrundstueck noetig
  • Keine Baugenehmigung erforderlich

Fachwerk & Mischmauerwerk

Sichtfachwerk darf nicht verkleidet werden. Zudem benoetigen diffusionsoffene Waende spezielle Daemmsysteme.

  • Sichtfachwerk muss erhalten bleiben
  • Diffusionsoffene Konstruktion erforderlich
  • Kapillaraktive Systeme bevorzugt
  • WTA-Merkblatt 8-1 beachten

Vier Innendaemm-Systeme im Detail

Von kapillaraktiv bis hochdaemmend -- jedes System hat spezifische Staerken bei Feuchteverhalten, Daemmwirkung und Kosten.

Kalziumsilikat

Kapillaraktiv, schimmelhemmend, alkalisch
Empfehlung Altbau
Lambda0,060 -- 0,065 W/mK
sd-Wert0,06 -- 0,1 m (offen)
Typische Staerke50 -- 80 mm
U-Wert (80mm)ca. 0,55 W/m2K
DampfbremseNicht noetig
BrandschutzA1 (nicht brennbar)
Kosten/m2 (mat.)45 -- 80 EUR
Ideal fuerDenkmal, Altbau, Keller

Holzfaserplatten

Oekologisch, kapillaraktiv, guter Hitzeschutz
Lambda0,040 -- 0,050 W/mK
sd-Wert0,17 -- 0,5 m (offen)
Typische Staerke40 -- 80 mm
U-Wert (60mm)ca. 0,50 W/m2K
DampfbremseNicht noetig
BrandschutzB2 (normal entflammbar)
Kosten/m2 (mat.)30 -- 55 EUR
Ideal fuerFachwerk, Oeko-Sanierung

Mineralschaumplatten

Mineralisch, kapillaraktiv, formstabil
Lambda0,042 -- 0,047 W/mK
sd-Wert0,10 -- 0,25 m (offen)
Typische Staerke50 -- 100 mm
U-Wert (80mm)ca. 0,40 W/m2K
DampfbremseNicht noetig
BrandschutzA1 (nicht brennbar)
Kosten/m2 (mat.)35 -- 65 EUR
Ideal fuerAltbau, hohe Feuchtelast

PU-Verbundsysteme

Hoechste Daemmwirkung, geringste Staerke
Lambda0,023 -- 0,028 W/mK
sd-Wertdampfdicht (Alukaschierung)
Typische Staerke30 -- 60 mm
U-Wert (40mm)ca. 0,45 W/m2K
DampfbremseIntegriert (Alukaschierung)
BrandschutzB1 -- B2 (schwer/normal)
Kosten/m2 (mat.)25 -- 45 EUR
Ideal fuerWenig Platz, Kellerdecke
Normen-Hinweis: Die Planung von Innendaemmungen muss nach DIN 4108-3 (Klimabedingter Feuchteschutz) und dem Glaser-Verfahren (DIN EN ISO 13788) oder alternativ mit hygrothermischer Simulation (z. B. WUFI nach DIN EN 15026) nachgewiesen werden. Kapillaraktive Systeme koennen nur mit hygrothermischer Simulation korrekt bewertet werden. Zusaetzlich gelten die WTA-Merkblaetter 6-4 (Innendaemmung) und 6-5 (Nachtraegliche Innendaemmung).

Dampfbremse vs. kapillaraktiver Feuchteschutz

Zwei grundlegend verschiedene Strategien, um Tauwasser in der Konstruktion zu vermeiden -- mit unterschiedlichen Anforderungen an Planung und Ausfuehrung.

Der entscheidende Unterschied bei der Innendaemmung liegt im Feuchtemanagement. Jede Innendaemmung verschiebt den Taupunkt in die Bestandswand -- dort wo frueher warme Raumluft die Wand trocken hielt, kann nun Feuchtigkeit kondensieren. Zwei Loesungsansaetze haben sich etabliert:

Dampfbremse / Dampfsperre (sd > 1,5 m)

  • Prinzip: Feuchtetransport von innen nach aussen wird blockiert -- kein Wasserdampf erreicht den Taupunkt
  • sd-Wert: Dampfbremse sd = 2 -- 10 m, Dampfsperre sd > 100 m (z. B. Alufolie)
  • Glaser-Verfahren: Rechnerischer Nachweis nach DIN EN ISO 13788 moeglich und ausreichend
  • Materialien: PU-Verbundplatten mit Alukaschierung, PE-Dampfbremsbahnen, feuchtevariable Klimamembranen
  • Risiko: Jede Undichtheit (Steckdosen, Leitungen, Anschluesse) kann zu lokaler Tauwasserbildung fuehren
  • Verarbeitung: Hoechste Praezision bei Anschluessen und Durchdringungen erforderlich -- luftdichte Ebene muss lueckenlos sein
  • Vorteil: Funktioniert auch bei hoher Raumluftfeuchte (z. B. Kueche, Bad) zuverlaessig

Kapillaraktive Systeme (sd < 0,5 m)

  • Prinzip: Feuchtigkeit wird aufgenommen, kapillar verteilt und ueber die Oberflaeche wieder abgegeben
  • sd-Wert: Unter 0,5 m -- die gesamte Konstruktion bleibt diffusionsoffen
  • Nachweis: Hygrothermische Simulation (z. B. WUFI) noetig -- Glaser-Verfahren reicht NICHT aus
  • Materialien: Kalziumsilikatplatten, Holzfaser-Innendaemmplatten, Mineralschaumplatten
  • Risiko: Bei dauerhaft hoher Feuchtebelastung kann die Kapazitaet des Systems ueberschritten werden
  • Verarbeitung: Vollflaeching verklebt mit Spezialkleber -- keine Hohlraeume zulaessig, sonst Konvektionsrisiko
  • Vorteil: Fehlertoleranter bei Durchdringungen, natuerliche Feuchteregulierung, besseres Raumklima
Praxis-Hinweis: Die Wahl zwischen Dampfbremse und kapillaraktivem System haengt vom Bestandsaufbau ab. Bei Mauerwerk mit hohem Durchfeuchtungsgrad (aufsteigende Feuchte, Schlagregen) sind kapillaraktive Systeme oft ueberlegen, da sie ruecktrocknen koennen. Bei intakter, trockener Bestandswand funktionieren beide Ansaetze. Eine hygrothermische Simulation (WUFI) durch einen Bauphysiker wird bei jeder Innendaemmung dringend empfohlen.

Waermebruecken bei Innendaemmung

Die groesste Schwachstelle der Innendaemmung -- wo Innenwand auf Aussenwand trifft, entstehen geometrische und konstruktive Waermebruecken.

Bei Aussendaemmung wird die gesamte Gebaeudehuelle lueckenlos umschlossen. Bei Innendaemmung endet die Daemmebene an jeder Innenwand, jeder Geschossdecke und jeder Fensterlaibung. An diesen Stellen fliesst Waerme ungehindert ueber die Bestandskonstruktion nach aussen -- es entstehen Waermebruecken mit erhoehter Gefahr von Tauwasserbildung und Schimmel. Die DIN 4108 Beiblatt 2 definiert Planungswerte fuer Waermebruecken-Zuschlaege.

Flankendaemmung

Innenwand-Anschluss an die Aussenwand: Hier muss die Daemmung mindestens 50 cm um die Ecke gefuehrt werden (Daemmkeil oder -streifen). Ohne Flanke: Schimmelrisiko an der Wandecke durch kalte Oberflaeche.

Fensterlaibung

Fenster sitzen in der Laibung -- die Innendaemmung muss bis an den Blendrahmen gefuehrt werden. Schlanke Daemmplatten (20 -- 30 mm) in der Laibung verhindern den Kaltlufteinfall. Ohne Laibungsdaemmung: Tauwasser am Fensteranschluss.

Geschossdecke

Die Betondecke durchstoesst die Daemmebene und leitet Waerme zur Aussenwand. Loesung: Deckendaemmstreifen von mindestens 30 cm Breite an der Deckenunterseite entlang der Aussenwand anbringen.

DIN 4108 Beiblatt 2: Der Waermebruecken-Zuschlag betraegt bei Innendaemmung ohne detaillierte Berechnung pauschal deltaUWB = 0,15 W/m2K. Durch sorgfaeltige Flanken- und Laibungsdaemmung laesst sich dieser auf 0,05 W/m2K reduzieren. Bei denkmalgeschuetzten Gebaeuden gelten nach GEG erleichterte Anforderungen (140 % des Referenzgebaeudes).

Innendaemmung im Berliner Altbau

Gruenderzeitbauten, Stuckfassaden und strenger Denkmalschutz -- warum Berlin eine Hochburg der Innendaemmung ist.

Berlin hat einen der groessten Gruenderzeit-Bestaende Europas. Rund 67.000 Gebaeude stammen aus der Zeit vor 1919 -- viele davon mit aufwaendig gestalteten Fassaden, die unter Denkmalschutz stehen oder erhaltenswert sind. Die typische Berliner Gruenderzeitwand besteht aus Vollziegel-Mauerwerk mit 36 -- 64 cm Staerke (1,5 bis 2,5 Stein). Ohne Daemmung liegt der U-Wert bei 1,2 -- 1,8 W/m2K -- weit ueber dem GEG-Anforderungswert von 0,24 W/m2K fuer Aussenbauteile.

67.000+

Gebaeude vor 1919 in Berlin

Der Grossteil mit Stuckfassaden, die nicht veraendert werden duerfen. Innendaemmung ist oft die einzige Moeglichkeit zur energetischen Ertuechtigung dieser Gebaeude.

1,2 -- 1,8

U-Wert ungedaemmte Ziegelwand (W/m2K)

Mit 80 mm Kalziumsilikat-Innendaemmung sinkt der U-Wert auf ca. 0,50 -- 0,55 W/m2K -- eine Verbesserung um ueber 60 %. Bei Denkmalschutz reicht das nach GEG aus (erleichterte Anforderung).

36 -- 64 cm

Typische Wandstaerke Gruenderzeitbau

Vollziegel-Mauerwerk im Preussischen Verband: 1,5 Stein (36 cm) in den Obergeschossen, 2 -- 2,5 Stein (51 -- 64 cm) im Erdgeschoss. Die hohe Masse sorgt fuer guten sommerlichen Waermeschutz.

3 -- 5 cm

Raumverlust durch Innendaemmung

Ein haeufiges Argument gegen Innendaemmung. Bei 50 -- 80 mm Daemmstaerke plus Putz gehen pro Aussenwand ca. 6 -- 10 cm Raumtiefe verloren. Bei einem 20 m2 Raum sind das ca. 0,4 -- 0,7 m2 Flaeche.

Berliner Praxis-Tipp: Im Rahmen der Berliner Stadtentwicklung foerdert das Land Berlin energetische Sanierungen ueber das IBB-Programm. Fuer denkmalgeschuetzte Gebaeude akzeptiert die Denkmalbehoerde in der Regel Innendaemmungen bis 80 mm Staerke mit kapillaraktiven Materialien, sofern keine historischen Innenraeume (Stuck, Wandmalerei) betroffen sind. Abstimmung mit dem Bezirksamt vor Baubeginn ist Pflicht.

U-Wert-Verbesserung nach Daemmsystem

Wie stark verbessert sich der U-Wert einer typischen Berliner Ziegelwand (1,5 Stein, U = 1,5 W/m2K) mit verschiedenen Innendaemm-Systemen?

U-Wert vorher vs. nachher

Ausgangswert: Vollziegel 36 cm, U = 1,50 W/m2K -- Zielwert GEG Denkmal: 0,80 W/m2K

Kostenrechner Innendaemmung

Berechnen Sie die ungefaehren Kosten fuer Ihre Innendaemmung -- Material, Montage und Nebenkosten inklusive.

Daemmmaterial --
Kleber & Putz --
Laibungen & Flanken --
Montage & Arbeit --
Gesamt (brutto) --
Kosten pro m2 (inkl. Montage) --

FAQ zur Innendaemmung

Antworten auf die wichtigsten Fragen unserer Kunden rund um Innendaemmung, Feuchteschutz und Berliner Altbauten.

Fuehrt Innendaemmung zwangslaeufig zu Schimmel?
+
Nein. Schimmel entsteht nur bei Planungs- oder Ausfuehrungsfehlern. Bei fachgerechter Innendaemmung mit korrektem Feuchteschutz -- ob durch Dampfbremse oder kapillaraktives System -- ist das Schimmelrisiko nicht hoeher als bei anderen Daemmloesungen. Entscheidend sind: vollflaetige Verklebung (keine Hohlraeume), korrekte Flankendaemmung und Laibungsdaemmung sowie ein bauphysikalischer Nachweis nach DIN 4108-3 oder hygrothermischer Simulation. Bei Kalziumsilikat ist der hohe pH-Wert (>10) zusaetzlich schimmelhemmend.
Wie viel Wohnflaeche verliere ich durch Innendaemmung?
+
Das haengt von der Daemmstaerke und der Anzahl der Ausssenwaende ab. Bei einer typischen Innendaemmung mit 60 mm Daemmstoff + 10 -- 15 mm Putz verliert eine Aussenwand ca. 7 -- 8 cm Raumtiefe. Bei einem Raum mit einer Aussenwand (4 m Breite) sind das ca. 0,3 m2. Bei einem Eckraum mit zwei Aussenwaenden entsprechend das Doppelte. PU-Verbundsysteme brauchen nur 30 -- 40 mm und minimieren den Raumverlust.
Kann ich Innendaemmung selbst anbringen (DIY)?
+
Grundsaetzlich ja, aber mit erheblichen Risiken. Die groessten Fehlerquellen sind: unvollstaendige Verklebung (Hohlraeume = Konvektionsschleifen), fehlende Laibungs- und Flankendaemmung sowie mangelhafte Dampfbremsen-Anschluesse. Jeder dieser Fehler kann zu Feuchteschaeden und Schimmel fuehren. Wir empfehlen dringend eine professionelle Ausfuehrung mit bauphysikalischem Nachweis -- gerade bei wertvollen Altbauten. Ein Bauphysiker sollte mindestens die Planung und Detailausbildung uebernehmen.
Welches System ist fuer Berliner Gruenderzeit-Altbauten am besten?
+
Fuer Gruenderzeitbauten mit Vollziegel-Mauerwerk empfehlen wir in der Regel Kalziumsilikatplatten. Gruende: (1) Das kapillaraktive System kann Feuchtigkeit aus der Ziegelwand aufnehmen und nach innen abgeben -- wichtig bei aelterer Bausubstanz mit eventueller Restfeuchte. (2) Der alkalische pH-Wert (ueber 10) hemmt Schimmelbildung. (3) Mineralisches Material = nicht brennbar (A1). (4) Keine Dampfbremse noetig = weniger Fehlerquellen. (5) Hohe Akzeptanz bei Denkmalbehoerden. Alternative bei wenig Platz: PU-Verbundplatten mit nur 30 -- 40 mm Aufbau.
Brauche ich eine Baugenehmigung fuer Innendaemmung?
+
In der Regel nein. Innendaemmung ist eine bauliche Massnahme im Gebaeudeinnenraum und in den meisten Bundeslaendern genehmigungsfrei. Ausnahme: Bei denkmalgeschuetzten Gebaeuden muss die Massnahme mit der Unteren Denkmalbehoerde abgestimmt werden -- nicht wegen der Daemmung selbst, sondern wegen moeglicher Auswirkungen auf historische Innenraeume (Stuck, Wandmalerei, Holzdecken). In Berlin erfolgt das ueber das zustaendige Bezirksamt. Tipp: Fruehzeitig abstimmen, die Behoerden sind bei energetischen Massnahmen in der Regel kooperativ.
Was kostet Innendaemmung pro Quadratmeter?
+
Die Gesamtkosten (Material + Montage) liegen je nach System bei: Kalziumsilikat: 120 -- 180 EUR/m2 (Material teurer, aber keine Dampfbremse noetig). Holzfaser: 90 -- 150 EUR/m2. Mineralschaum: 100 -- 160 EUR/m2. PU-Verbund: 70 -- 120 EUR/m2 (Material guenstig, Dampfbremse integriert). Hinzu kommen Kosten fuer Laibungsdaemmung (ca. 25 -- 40 EUR/lfm) und Flankendaemmung (ca. 20 -- 35 EUR/lfm). Nutzen Sie unseren Kostenrechner oben fuer eine individuelle Schaetzung.
Wie verhaelt sich Innendaemmung im Sommer -- wird es heisser?
+
Das ist ein haeufiges Missverstaendnis. Innendaemmung verbessert den sommerlichen Waermeschutz sogar leicht, weil sie die thermische Kopplung zwischen Raumluft und aufgeheizter Aussenwand reduziert. Die schwere Ziegelwand speichert weiterhin Waerme, gibt sie aber langsamer an den Raum ab. Materialien mit hoher spezifischer Waermekapazitaet wie Holzfaserplatten (2.100 J/kgK) oder Kalziumsilikat (1.000 J/kgK) verstaerken diesen Effekt. Wichtiger fuer den Sommerkomfort sind jedoch Verschattung und Nachtlueftung.
Kann ich nach der Innendaemmung noch Bilder aufhaengen und Regale montieren?
+
Ja, mit Einschraenkungen. Leichte Bilder und Dekorationen koennen mit speziellen Daemmduebeln direkt in der Daemmplatte befestigt werden. Fuer schwere Lasten (Regale, Haengeschraenke, Fernseher) muessen Abstandshalter oder Durchdringungs-Befestigungen verwendet werden, die die Last in die Bestandswand ableiten. Wichtig: Bei Systemen mit Dampfbremse muss jede Durchdringung mit Manschetten oder Klebeband luftdicht verschlossen werden. Kalziumsilikat-Systeme sind hier fehlertoleranter, da sie keine Dampfbremse haben.

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