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Haussanierung Berlin
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Video: Haussanierungvon Neuwest Bauleitern empfohlen
Sanierung & Komplettleistungen

Haussanierung in Berlin vom Fachbetrieb

Eine Haussanierung umfasst weit mehr als Schönheitsreparaturen: Gebäudehülle, Haustechnik und Innenausbau greifen bauphysikalisch ineinander — die Sanierungsreihenfolge entscheidet maßgeblich über Qualität, Förderfähigkeit und Endkosten. Wer die Heizung tauscht, bevor die Dämmung steht, bemisst die Heizlast auf Basis eines schlechten Ausgangszustands und überdimensioniert die Anlage.

Berliner Altbauten — besonders Gründerzeithäuser und Bauten der 1950er bis 1970er Jahre — bringen spezifische Schadensmuster mit: fehlende Horizontalsperren, Sulfatschäden an Zementputzen, Holzbalkendecken mit Trockenfäule-Risiko. Eine sorgfältige Bauzustandsanalyse vor Planungsbeginn ist deshalb keine Option, sondern bauphysikalische Pflicht.

Leistungsumfang

Was umfasst Haussanierung?

  • Bauzustandsanalyse & Schadenskartierung (Thermografie, Feuchtemessung, Materialproben)
  • Planung der Sanierungsreihenfolge & Förderkonzept (iSFP, BEG-Einzelmaßnahmen, KfW/BAFA)
  • Gebäudehülle: Fassadendämmung, Dachdämmung/-ausbau, Kellerdämmung
  • Fenster- & Außentür-Erneuerung inkl. Luftdichtheitsebene
  • Haustechnik: Heizungsanlage, kontrollierte Wohnraumlüftung, Sanitär
  • Innenausbau, Qualitätssicherung & Abnahme (Blower-Door-Test, Heizlastnachberechnung)

Das Leistungsbild reicht von der Bauzustandsanalyse über die koordinierte Ausführung aller Gewerke bis zur Abnahme — auf Wunsch mit Blower-Door-Test und fördertechnisch optimierter Dokumentation nach BEG-Standard. Grundlage ist stets eine individuelle Planung: Berliner Bestände sind zu heterogen für Pauschal-Konzepte.

40–60 %Energieeinsparung durch Vollsanierung auf EH 55-Standard möglich
≤ 0,24W/(m²K) U-Wert Außenwand bei Bauteiländerung nach GEG 2024
5 %Förderbonus durch iSFP-Fahrplan auf BEG-Einzelmaßnahmen
400–1.200EUR/m² Wohnfläche Bandbreite Vollsanierung Berlin
Sanierungsreihenfolge: Gebäudehülle vor Heizanlage – Erklär-Grafik (NEUWEST Berlin)

GEG 2024: Sanierungspflichten, U-Wert-Grenzwerte und Befreiungstatbestände

Das GEG 2024 schreibt beim Eigentümerwechsel keine Komplettsanierung vor, definiert jedoch Nachrüstpflichten: Konstanttemperaturkessel älter als 30 Jahre sind nach Eigentümerwechsel zu ersetzen (§ 72 GEG); die oberste Geschossdecke zu nicht beheizten Räumen muss auf U ≤ 0,24 W/(m²K) ertüchtigt werden.

Bei Änderung von Außenbauteilen greift die Anforderung sobald mehr als 10 % der jeweiligen Bauteilfläche erneuert werden: U ≤ 0,24 W/(m²K) für opake Bauteile, U ≤ 1,3 W/(m²K) für Fenster. Befreiung ist nach § 102 GEG möglich bei wirtschaftlicher Unzumutbarkeit — bei eingetragenen Baudenkmalen entfällt die Pflicht, sofern Substanz oder Erscheinungsbild gefährdet wären.

Querschnitt-Detail einer sanierten Außenwand mit Dämmung und Fenster, zeigt U-Wert-Grenzwerte und die 10-Prozent-Bauteilflächenregel nach GEG 2024.
Preise & Kosten

Was kostet Haussanierung in Berlin?

Nettorichtwerte 2024/2025, ohne Förderabzug. Stark abhängig von Bestandsqualität, Sanierungstiefe und Berliner Marktlage.

LeistungPreis-Spanne (Richtwert)
Vollsanierung (Hülle + Technik + Innenausbau)600–1.200 EUR/m² WF
Energetische Hüllensanierung (Fassade/Dach/Fenster)200–500 EUR/m² WF
Außendämmung WDVS (EPS/Mineralwolle, inkl. Putz)120–200 EUR/m²
Innendämmung Kalziumsilikat/Aerogel-System80–180 EUR/m²
Dachsanierung Aufsparrendämmung (PIR/Holzfaser)150–280 EUR/m²
Kelleraußenabdichtung W2-Lastfall (inkl. Drainage)180–350 EUR/lfd. m
Fensteraustausch Dreifachverglasung (inkl. Einbau)600–1.200 EUR/Stk.
Wärmepumpe Luft-Wasser (EFH, inkl. Montage)15.000–30.000 EUR
Kontrollierte Wohnraumlüftung mit WRG (> 75 %)8.000–18.000 EUR

Richtwerte für Berlin/Brandenburg, projektabhängig — kostenloses Festpreis-Angebot anfragen.

Hygrothermische Simulation: Wann reicht der Glasernachweis nicht?

Das Glaserverfahren nach DIN EN ISO 13788 berechnet Tauwasserausfall nur stationär — es vernachlässigt kapillaren Feuchtetransport, Sorptionseffekte und Schlagregenbelastung. Bei Innendämmung an Außenwänden, historischen Massivbauten oder Sanierputzsystemen führt das zu einer systematischen Unterschätzung des Feuchtepotenzials.

Eine dynamische hygrothermische Simulation (z.B. WUFI®) bildet Klimarandbedingungen, Materialfeuchte und Austrocknungsreserven über den Jahresverlauf ab. Entscheidend: Ein Bauteil kann Glaserkonform sein und dennoch langfristig durchfeuchten, wenn die Austrocknung durch Dampfbremsen oder ungünstige Orientierung gehemmt wird — ein positives Glaserdiagramm schließt das nicht aus.

Interaktiv

Dachdämmung: Material- und Kostenschätzung (Aufsparren)

Berechnen Sie Material- und Lohnkosten für eine Aufsparrendämmung mit PIR/PUR-Hartschaum (WLG 023, λ=0,023 W/mK) — ohne Dacheindeckung und Gerüst. Richtwert: 160 mm PIR ergeben U_Dach ≈ 0,14 W/(m²·K), deutlich unter GEG §48 Anlage 7 Höchstwert 0,24 W/(m²·K) und förderfähig für BAFA BEG-Einzelmaßnahme.

PIR-Hartschaum WLG 023 (160 mm, λ=0,023 W/mK)
Richtkosten inkl. Arbeit

Unverbindlicher Richtwert – der genaue Preis hängt von Untergrund, Aufwand und Ausführung ab.

Im Vergleich

Vollsanierung vs. schrittweise Sanierung

KriteriumVollsanierung (One-Shot)Schrittweise Sanierung
InvestitionHoch, einmalig gebündeltÜber mehrere Jahre verteilt
FörderungBEG Effizienzhaus (bis 45 % Kredit/Zuschuss)BEG EM Einzelmaßnahmen + iSFP-Bonus
SystemoptimierungLüftung/Heizung/Hülle koordiniert planbarRisiko Fehlinvestition bei falscher Reihenfolge
BewohnbarkeitOft Auszug nötig (3–6 Monate)Kaum Beeinträchtigung je Bauabschnitt
PlanungsaufwandHoch: Gesamtkonzept, Tragwerk, TGAModerat je Maßnahme, aber Schnittstellenrisiko
Altlasten im Altbau: Schadstoffe und typische Einbauorte (Baujahr bis 1990) – Erklär-Grafik (NEUWEST Berlin)

Sanierputz fachgerecht einsetzen: WTA-Merkblatt 2-9, Salzanalyse und Untergrundvorbehandlung

Sanierputze nach WTA-Merkblatt 2-9 müssen ein Porenvolumen > 40 Vol.-% und einen Wasseraufnahmekoeffizienten w < 0,5 kg/(m²·h⁰˒⁵) aufweisen — das ermöglicht Feuchte- und Salztransport in die Poren, ohne die Putzoberfläche zu beschädigen. Vor Ausführung ist eine quantitative Salzanalyse (Chloride, Sulfate, Nitrate) obligat.

Bei Sulfatgehalten > 0,5 M.-% sind sulfatresistente Bindemittel (SR-Zement nach DIN EN 197) zu wählen; bei hohen Chloridgehalten kann eine Kompressenentsalzung vorangestellt werden. Ein Haftputz (Vorspritzer) entfällt bei rauem Untergrund — er würde den kapillaren Anschluss des Sanierputzes stören und die Pufferfunktion für Salze beeinträchtigen.

Wandquerschnitt: aufsteigende Feuchte mit Salzen, rauer Untergrund ohne Vorspritzer, poriger Sanierputz als Salzpuffer und Bohrmehl-Salzanalyse.
So gehen wir vor

Ablauf einer Haussanierung — Phasen und Abhängigkeiten

1

Bestandsaufnahme & Schadenskartierung

Bauteilöffnungen, Feuchtemessungen, Schadstoffprobenahme (Asbest, KMF, PAK), Thermografie, ggf. Bodengutachten nach EC 7.

2

Energie- und Feuchteberechnung

Ist-Bilanz nach GEG, hygrothermische Simulation kritischer Bauteile (Innendämmung, Keller), Schallmessung als Referenz.

3

Sanierungskonzept inkl. iSFP

Maßnahmenreihenfolge festlegen (Hülle vor Anlagentechnik), Förderoptimierung, Ausschreibung nach VOB/A.

4

Förderantrag vor Auftragsvergabe

KfW (BEG Effizienzhaus oder BEG EM) bzw. BAFA (Heizungsförderung, iSFP-Bonus) — Antrag MUSS vor Vertragsabschluss gestellt sein. Planerleistungen ausgenommen.

5

Schadstoffsanierung & Abbruch

Asbest-/KMF-Sanierung durch zugelassenen Fachbetrieb (TRGS 519/521), Trennung und Entsorgung nach AVV, statische Sicherung tragender Bauteile.

6

Hüllensanierung

Dach (Aufsparren-/Zwischensparrendämmung), Fassade (WDVS oder Vorhangfassade), Kellerabdichtung nach DIN 18533, Fensteraustausch mit Blower-Door-Zwischenmessung.

7

Haustechnik (TGA)

Wärmepumpe oder Fernwärme, kontrollierte Wohnraumlüftung mit WRG, Elektro/Sanitär-Erneuerung, hydraulischer Abgleich nach GEG § 60a.

8

Abnahme & Dokumentation

VOB/B-Abnahme je Gewerk, Blower-Door-Abnahmetest (ISO 9972), Energieausweis (Bedarfsausweis), Übergabe Wartungsunterlagen.

Luftdichtheit und Lüftungskonzept: Blower-Door, n₅₀-Werte und DIN 1946-6

Ein luftdichtes Gebäude ist Voraussetzung für eine effiziente kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL). Der Blower-Door-Test nach ISO 9972 misst bei 50 Pa Druckdifferenz den n₅₀-Wert in h⁻¹: DIN 4108-7 fordert ≤ 1,5 h⁻¹ mit Lüftungsanlage, ≤ 3,0 h⁻¹ ohne. In unsanierten Berliner Altbauten werden regelmäßig n₅₀ > 5 h⁻¹ gemessen.

Kritische Leckagen sitzen an Rollladenkästen, Sparrenanschlüssen, Installationsdurchführungen und Dachflächenfenstern — im Blower-Door-Test mit Nebelgenerator lokalisierbar. Das Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 ist Planungspflicht, sobald mehr als ein Drittel der Fensterfläche erneuert wird: Erhöhte Luftdichtheit ohne geregelte Lüftung führt zu Feuchtestau und Schimmelbildung.

Lösungs-Finder

GEG-Pflichtcheck: Mindest-U-Wert und Förderweg je Bauteil

Welches Bauteil erneuern oder dämmen Sie?

GEG §48 i.V.m. Anlage 7: U ≤ 0,24 W/(m²·K). Bagatellregel: Erneuerung < 10 % der Bauteilfläche ist von der Pflicht ausgenommen. Altbau-Hinweis (vor 1960): Vollziegel λ ≈ 0,68–0,96 W/mK, Bestandswert oft 1,2–2,0 W/(m²·K) — 120–140 mm WLG 035 genügen für GEG-Konformität. Förderung: BAFA BEG-Einzelmaßnahme Grundförderung 15 %, iSFP-Bonus +5 %; KfW 261 bei Sanierungsfahrplan zum Effizienzhaus.
GEG §48 i.V.m. Anlage 7: U ≤ 0,24 W/(m²·K) (Dachschräge, Flachdach, oberste Decke). Denkmalschutzgebäude (§102 GEG): Ausnahmeregelung möglich — individueller Nachweis gegenüber Behörde erforderlich. Altbau vor 1945: häufig ungedämmte Sparren mit U_Dach > 2,0 W/(m²·K); Zwischensparrendämmung WLG 035, 180 mm ergibt U ≈ 0,22 W/(m²·K). Förderung: BAFA BEG-Einzelmaßnahme 15–20 %.
GEG §48 i.V.m. Anlage 7: U ≤ 0,30 W/(m²·K). Kellerwand (Außenseite erdberührt) gilt als separates Bauteil — gleicher Höchstwert 0,30 W/(m²·K). Bestandswert unbewehrte Betondecke oft 1,5–2,5 W/(m²·K); 80 mm WLG 035 deckenseitig ergibt U ≈ 0,35, 100 mm ≈ 0,28 W/(m²·K) — GEG-konform. Förderung: BAFA BEG-Einzelmaßnahme 15–20 %.
GEG §48 i.V.m. Anlage 7: Uw ≤ 1,30 W/(m²·K) (gesamtes Element). Dachflächenfenster: Uw ≤ 1,40 W/(m²·K). Wärmebrücken-Hinweis: Bei gut gedämmter Wand und Fenster Uw < 0,95 steigt Kondensatrisiko an Leibung — Temperaturfaktor fRsi ≥ 0,70 nach DIN 4108-2 prüfen. Förderbonus: Uw ≤ 0,95 W/(m²·K) für erhöhten BAFA-Fördersatz (bis 20 %). Baujahr 1970–1990: Zweischeiben-WSV mit U_g ≈ 1,1 — Austausch auf Dreischeiben U_g ≤ 0,6 wirtschaftlich.
GEG §71: Ab 2024 müssen neu eingebaute Heizungen zu ≥ 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden (Übergangsfrist bis 2028/2029 abhängig vom kommunalen Wärmeplan). Altbau-Hinweis: Bei Gebäuden vor 1980 ist hydraulischer Abgleich nach Verfahren B (DIN EN 12831-3) Pflicht und Fördervoraussetzung. Förderung: KfW 458 — Grundförderung 30 %, Klima-Speed-Bonus +20 % (Austausch bis 31.12.2028), Einkommensbonus +30 % (HH-Einkommen ≤ 40.000 EUR netto); max. 70 % auf förderfähige Kosten bis 30.000 EUR (EFH, erstes Gebäude).
Im Überblick

Dämmstrategien im Überblick

WDVS (Außendämmung)

Dämmplatte (EPS, Mineralwolle, Holzfaser) + Armierung + Putz auf der Fassade. Kein Raumverlust innen, hohe Wärmebrückenfreiheit. Kritisch: Sockelanschluss, Fensterlaibungen und Auskragungen wärmebrückenfrei planen.

Vorhangfassade (hinterlüftet)

Tragkonstruktion + Dämmung + hinterlüfteter Spalt + Bekleidung (Faserzement, Klinker, HPL). Feuchtetoleranter als WDVS, höherer Planungsaufwand, geeignet bei stark beanspruchten oder unebenen Fassaden.

Innendämmung

Kalziumsilikat (kapillaraktiv, diffusionsoffen) oder Aerogel-Putz (λ ≈ 0,015 W/(m·K)). Raumverlust 5–10 cm je Wand, hygrothermische Simulation obligat, Wärmebrücken an Deckenanschlüssen schwer vermeidbar.

Kerndämmung (Einblasdämmung)

Verfüllung zweischaliger Mauerwerksfugen mit Mineralwolle-Flocken, EPS-Perlen oder Zellulose. Nur bei intakter Außenschale und Kernweite ≥ 70 mm geeignet — Gütezeichen (z.B. ift Rosenheim) als Qualitätssicherung.

Aufsparrendämmung (Dach)

Dämmung über der Sparrenebene (PIR, Holzfaser) — thermisch optimal, da keine Wärmebrücken durch Sparren. Erfordert Dacheindeckungs-Erneuerung; Trauf- und Ortgangdetails sorgfältig auf Windlast und Kondensation prüfen.

Zwischensparrendämmung

Mineralwolle zwischen Sparren, oft ergänzt durch Untersparrendämmung. Wärmebrücken durch Sparren (~15 % der Fläche) verschlechtern den effektiven U-Wert gegenüber Aufsparrendämmung signifikant — im GEG-Nachweis korrekt berücksichtigen.

Dachdämmung: Aufsparren- vs. Zwischensparrendämmung im Vergleich – Erklär-Grafik (NEUWEST Berlin)

Schallschutz bei der Haussanierung: Bestandsschutz, DIN 4109 und VDI 4100

Im Gebäudebestand gilt nach DIN 4109-1 (2018) ein eingeschränkter Bestandsschutz: Eine Sanierung darf den Schallschutz nicht verschlechtern, muss aber nicht auf aktuelle Neubaunormwerte ertüchtigen — es sei denn, es liegt ein vollständiger Rückbau vor. Erhöhter Schallschutz nach VDI 4100 SSt II oder III ist nicht baurechtlich verbindlich und muss vertraglich vereinbart werden.

Kritische Übertragungswege: Flankenübertragung an Deckendurchdringungen dominiert oft gegenüber dem Direktschall; Schallbrücken entstehen durch starr angebundene Estriche und Installationen ohne elastische Entkopplung. Die Luftschalldämmung von Altbau-Innenwänden (Rw) wird regelmäßig überschätzt, weil Fugen, Hohlräume und Elektrodosen unkontrollierte Leckagen erzeugen.

Querschnitt einer Altbau-Deckendurchdringung mit Schallbrücken am Estrich, Flankenübertragung, Elektrodose und elastischem Randstreifen als Schallschutz-Detail.

Schadstoffe vor Abbruch identifizieren — Pflicht, nicht Option

In Gebäuden bis Baujahr 1993 (Asbest in Wellplatten, Fußbodenbelägen, Dachpappe), bis 2000 (KMF der Kategorie 1/2 in Mineralwolle) sowie generell bei Teerprodukten (PAK) und Bleifarben (bis 1989) sind Probenahme und Analytik vor Abbruch Pflicht. TRGS 519 (Asbest) und TRGS 521 (KMF) regeln Schutzmaßnahmen und Entsorgung. Ein übersehener Asbestbefund kann zu Baustopp und erheblichen Mehrkosten führen.

Förderantrag immer vor dem ersten Werkvertrag stellen

KfW- und BAFA-Förderungen (BEG) sind nicht rückwirkend: Der Antrag muss vor Abschluss des ersten Lieferungs- oder Leistungsvertrags gestellt sein. Planerleistungen (Architekt, Energieberater, Tragwerksplaner) sind ausgenommen und können vorab beauftragt werden — sie gefährden die Förderung nicht.

Baudenkmal: Befreiung von GEG-Anforderungen nach § 105 GEG

Für eingetragene Kulturdenkmale entfallen die energetischen GEG-Anforderungen, sofern deren Erfüllung die Substanz oder das Erscheinungsbild beeinträchtigen würde. Die Entscheidung liegt bei der zuständigen Denkmalschutzbehörde — eine frühzeitige Abstimmung ist zwingend, da Auflagen zur Fassadengestaltung die Wahl der Dämmsysteme erheblich einschränken können.

iSFP: Mit dem Sanierungsfahrplan 5 % Förderbonus sichern und Maßnahmen optimal reihen

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP), ausgestellt durch einen bei der BAFA-Expertenliste geführten Energieeffizienzexperten, definiert eine auf das Gebäude abgestimmte Maßnahmenreihenfolge mit Zielstandard Effizienzhaus. Wer Maßnahmen aus dem Fahrplan über BEG-Einzelmaßnahmen fördert, erhält einen Bonus von 5 Prozentpunkten auf den jeweiligen Fördersatz — cumulierbar mit weiteren Boni (z.B. Einkommenbonus).

Strategisch entscheidend ist die iSFP-Reihenfolge: Hüllsanierung vor Anlagentechnik. Wer zuerst Heizlast durch Dämmung reduziert und danach die Wärmepumpe dimensioniert, wählt eine kleinere Anlage — in der Praxis ein Unterschied von 5.000–10.000 EUR. Wer umgekehrt vorgeht und die Heizung zuerst einbaut, trägt das Risiko einer überdimensionierten Anlage mit schlechterem COP im Teillastbetrieb.

Interaktiv

WDVS-Dämmdicke: Wandaufbau-U-Wert und Heizkosteneinsparung

Basis: Vollziegelmauerwerk 36,5 cm (λ=0,79 W/mK), U_Bestand ≈ 1,5 W/(m²·K) inkl. Grenzschichtwiderstände (R_si=0,13, R_se=0,04 m²K/W). Dämmstoff: EPS WLG 035 (λ=0,035 W/mK). Einsparungsrechnung: 3.200 HGT Berlin (Kelvin-Tage, Basis 15 °C), Gaskessel η=90 %, Gaspreis 0,10 EUR/kWh.

Dämmdicke EPS WLG 035
Zeitlicher Ablauf

Typischer Projektzeitraum einer Haussanierung (EFH Berlin)

  • Bestandsaufnahme, Konzept, iSFP-Erstellung4–8 Wochen
  • Förderantrag & Genehmigungsplanung4–12 Wochen
  • Schadstoffsanierung & Abbruch1–3 Wochen
  • Hüllensanierung (Dach, Fassade, Keller, Fenster)6–14 Wochen
  • Haustechnik (Heizung, Lüftung, Elektro, Sanitär)4–8 Wochen
  • Innenausbau, Blower-Door-Abnahme, Übergabe4–8 Wochen
Risstypen: Schaden, Ursache und Sanierungsprinzip – Erklär-Grafik (NEUWEST Berlin)

Tragende Wände entfernen: Statiknachweis, Unterfangungsverfahren und Planungsfehler

Das Entfernen tragender Wände erfordert in Berlin einen statischen Nachweis durch einen bauvorlagenberechtigten Tragwerksplaner sowie — je nach Eingriff — eine Baugenehmigung (Tektur). Der Sturz muss nicht nur die direkte Last abtragen, sondern auch Lasten aus Nebenfeldern und Wandscheibenwirkungen berücksichtigen — ein in der Praxis häufig unterschätzter Kraftfluss, der zu Rissbildung im Anschlussmauerwerk führt.

Unterfangungsarbeiten im Berliner Baugrund (wechsellagernde Sande, Schluffe, lokal Torfeinlagerungen) sind setzungsempfindlich: Die Unterfangung in kleinen Abschnitten (< 1,25 m), Mikropfähle oder Düsenstrahlsäulen (Jet Grouting) sind auf Bodenprofil und benachbarte Lasten abzustimmen. Bodengutachten nach Eurocode 7 / DIN EN 1997-1 sind bei diesen Verfahren keine Kür, sondern Planungsgrundlage.

Querschnitt einer Unterfangung: Bestandsfundament, abschnittsweise Betonierung unter 1,25 m, Mikropfähle und Düsenstrahlsäulen in geschichtetem Sand-Schluff-Torf-Baugrund.
Technische Daten

Technische Grenzwerte und Kennzahlen auf einen Blick

U-Wert Außenwand (GEG 2024, Bauteiländerung > 10 %)≤ 0,24 W/(m²K)
U-Wert Dach / oberste Geschossdecke≤ 0,24 W/(m²K)
U-Wert Kellerdecke / erdberührende Bodenplatte≤ 0,30 W/(m²K)
U-Wert Fenster Uw (Einzelbauteilnachweis GEG)≤ 1,3 W/(m²K)
Luftdichtheit n₅₀ mit Lüftungsanlage (DIN 4108-7)≤ 1,5 h⁻¹
Luftdichtheit n₅₀ ohne Lüftungsanlage≤ 3,0 h⁻¹
Wärmebrückenzuschlag ΔUWB (GEG, pauschaler Ansatz)0,10 W/(m²K)
Sanierputz Porenvolumen (WTA-Merkblatt 2-9)≥ 40 Vol.-%
Sanierputz Wasseraufnahme w-Wert< 0,5 kg/(m²·h⁰˒⁵)
Nennlüftung nach DIN 1946-6 (lastabhängig)0,3–0,5 h⁻¹

Kellerabdichtung nach DIN 18533: Lastfallklassen W1 bis W3 und Systemwahl

DIN 18533 (seit 2017, Nachfolge von DIN 18195) klassifiziert die Wassereinwirkung in W1-E (Bodenfeuchtigkeit, nicht stauendes Sickerwasser), W2-E (aufstauendes Sickerwasser, z.B. bei bindiger Staunässeschicht) und W3-E (Druckwasser / hoher Grundwasserstand). Die Systemwahl richtet sich zwingend nach dem Lastfall: Bitumendickbeschichtung (KMB, rissüberbrückend ≥ 3 mm DFT) bei W1/W2 bewährt; bei W3 ist eine wasserdruckhaltende Außenabdichtung mit drainagefähiger Schutzlage erforderlich.

Innendämmung im Bestand: Schichtaufbau und Taupunktlage nach Wandtyp – Erklär-Grafik (NEUWEST Berlin)
Querschnitt Berliner Kellerwand mit KMB-Außenabdichtung, Drainage, Drucklastfall W3 und Berliner Verbau vor Nachbarfundament nach DIN 18533.

Innenabdichtungen (mineralische Dichtschlämmen, Injektionen) sind keine gleichwertige Alternative: Sie nehmen den hydrostatischen Druck auf das Mauerwerk und können Ausblühungen und Salzsprengung nicht verhindern. Aufgrabungen zur Außenabdichtung in Berliner Innenstadtlagen erfordern eine Baugrubensicherung (Berliner Verbau, Spundwand) und die Berücksichtigung von Nachbargebäudelasten nach EC 7.

Kurz erklärt

Wichtige Begriffe rund um Haussanierung

iSFP
Individueller Sanierungsfahrplan, ausgestellt durch BAFA-zugelassene Energieeffizienzexperten; gibt Maßnahmenreihenfolge und Zielstandard vor. Basis für 5 %-Bonus auf BEG-Einzelmaßnahmen.
WTA-Merkblatt 2-9
Richtlinie der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung für Sanierputzsysteme — definiert Mindestanforderungen an Porenvolumen (≥ 40 Vol.-%), Dampfdurchlässigkeit und Druckfestigkeit.
Blower-Door-Test
Druckdifferenzprüfung nach ISO 9972: Gebläse erzeugt 50 Pa Über-/Unterdruck; gemessene Leckluftmenge ergibt n₅₀-Wert (h⁻¹) als Maß für Gebäudeluftdichtheit.
KMB
Kunststoff-modifizierte Bitumendickbeschichtung — zweilagig aufgetragene Bauwerksabdichtung nach DIN 18533; rissüberbrückend bei Mindest-DFT 3 mm; Einsatz für Lastfälle W1 und W2.
Hygrothermische Simulation
Dynamische Berechnung von Wärme- und Feuchtetransport in Bauteilen (typisches Werkzeug: WUFI®); berücksichtigt Kapillartransport, Sorption und Klimarandbedingungen — geht weit über das stationäre Glaserverfahren (DIN EN ISO 13788) hinaus.
WDVS
Wärmedämmverbundsystem: aufgeklebte/gedübelte Dämmplatte + Armierungsgewebe + Armierungsputz + Oberputz auf der Fassade. Keine Hinterlüftung — bei diffusionsempfindlichem Untergrund diffusionsoffene Varianten (Mineralwolle, Holzfaser) wählen.
n₅₀-Wert
Luftwechselrate bei 50 Pa Druckdifferenz in h⁻¹: Quotient aus Leckluftvolumenstrom und Gebäudeinnenvolumen. GEG / DIN 4108-7 fordert ≤ 1,5 h⁻¹ mit Lüftungsanlage, ≤ 3,0 h⁻¹ ohne.
BEG
Bundesförderung für effiziente Gebäude: KfW-Kredit/Zuschuss (BEG WG) für Effizienzhaus-Standard und BAFA-Zuschuss (BEG EM) für Einzelmaßnahmen — Förderantrag zwingend vor Vertragsabschluss.

Die häufigste Fehlinvestition bei der Haussanierung ist die zu früh eingebaute neue Heizanlage: Wer zuerst die Hülle dämmt und danach die Heizlast neu berechnet, wählt eine deutlich kleinere — und oft 5.000–10.000 EUR günstigere — Wärmepumpe. Die iSFP-Systematik erzwingt genau diese Reihenfolge.

Grundsatz der iSFP-Sanierungsplanung (GEG / BAFA-Förderrichtlinie)

Haussanierung Fragen & Antworten

Warum muss die Außenhülle vor der Haustechnik saniert werden?
Die Heizlast — berechnet nach DIN EN 12831 — ergibt sich direkt aus den U-Werten aller Bauteilflächen. Wird die Haustechnik vor der Hüllsanierung dimensioniert, ist die Wärmepumpe oder der Kessel auf den schlechten Ausgangszustand ausgelegt. Nach der Dämmmaßnahme arbeitet die Anlage dauerhaft im Teillastbetrieb: Wärmepumpen takten häufig, verlieren COP-Effizienz und altern schneller. Ausnahme: Wenn die Bestandsanlage substanzielle Schäden aufweist (z.B. asbesthaltige Rohrdämmung), ist ein vorgezogener Tausch bauschutztechnisch geboten — die Heizlastberechnung muss dann nach Abschluss der Hüllsanierung wiederholt und die Anlage hydraulisch abgeglichen werden.
Welche Sanierungspflichten entstehen beim Kauf eines Altbaus nach GEG?
Das Gebäudeenergiegesetz verpflichtet neue Eigentümer zu zwei zentralen Maßnahmen: Oberste Geschossdecken, die begehbar und nicht ausreichend gedämmt sind, müssen innerhalb von zwei Jahren auf einen U-Wert von ≤ 0,24 W/(m²K) gebracht werden (§ 47 GEG). Heizkessel, die älter als 30 Jahre und keine Niedertemperatur- oder Brennwertgeräte sind, unterliegen einer Austauschpflicht nach § 72 GEG — mit Ausnahme von selbstgenutztem Wohneigentum mit bis zu zwei Wohnungen beim Eigentümerwechsel. Zusätzlich sind Wärmedämmpflichten für Heizungsleitungen in unbeheizten Räumen zu beachten. Ein Energieausweis gibt erste Orientierung, ersetzt aber keine systematische Bauzustandsanalyse.
Was kostet eine Haussanierung in Berlin pro Quadratmeter?
Die Kosten hängen stark von Sanierungstiefe und Bestandsqualität ab. Als grobe Orientierung: Eine energetische Vollsanierung (Gebäudehülle + Haustechnik, ohne Innenausbau) liegt in Berlin aktuell bei 900–1.600 €/m² Wohnfläche. Für Einzelmaßnahmen: WDVS-Fassadendämmung 150–270 €/m² Fassadenfläche, Dachdämmung 80–190 €/m² Dachfläche, Fenstererneuerung 650–1.300 €/Fenster (je nach Öffnungsmaß und Rahmenmaterial). Berliner Gründerzeit- und Altbauten erfordern häufig Sonderpositionen für Putzinstandsetzung, Schimmelbeseitigung oder Holzschutzmaßnahmen, die in Standardkalkulationen nicht enthalten sind — 15–30 % Puffer für Unvorhergesehenes sind bei Bestandsbauten vor 1950 üblich.
Was ist der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) und welche Förderwirkung hat er?
Der iSFP ist ein durch die BAFA gefördertes Beratungsdokument, das eine schrittweise Sanierungsstrategie für das Gesamtgebäude festlegt — inklusive empfohlener Reihenfolge der Einzelmaßnahmen und voraussichtlicher Energieeinsparung. Kernvorteil: Wer bei späteren BEG-Einzelmaßnahmen (BAFA) nachweist, dass die Maßnahme im iSFP vorgesehen war, erhält einen iSFP-Bonus von 5 Prozentpunkten auf die Förderquote. Bei einer förderfähigen Investition von 60.000 € sind das bis zu 3.000 € zusätzliche Förderung — allein aus einem Planungsdokument. Die Erstellungskosten des iSFP selbst werden mit bis zu 80 % bezuschusst. Voraussetzung: Erstellung durch einen BEG-zugelassenen Energieeffizienz-Experten.
Welche typischen Schäden treten bei Berliner Gründerzeithäusern auf?
Drei Schadensmuster dominieren: Aufsteigende Feuchtigkeit durch fehlende oder ausgefallene Horizontalsperre im Sockelbereich — bei Mauerwerk vor 1920 der Regelfall, nicht die Ausnahme. Abhilfe: druckwasserresistente Injektion (Bohrlochverfahren) oder mechanische Edelstahlsperre. Sulfatschäden entstehen, wenn jüngere Reparaturputze aus Portlandzement auf gipshaltigem Altputz aufgetragen wurden: Der Ettringit-Treibprozess sprengt die Putzschicht von innen — erkennbar an schollenartiger Ablösung und weißen Ausblühungen. Drittens: Holzbalkendecken mit eingemauerten Balkenköpfen zeigen häufig Trockenfäule (v.a. Echten Hausschwamm, Serpula lacrymans) im wandseitigen Bereich. Vor jeder Wärmedämmmaßnahme ist eine Holzfeuchtemessung zwingend; als Grenzwert gilt < 18 % Holzfeuchte für unkritische Verhältnisse.
Wie entstehen Wärmebrücken und welche Mindestanforderungen gelten?
Wärmebrücken entstehen, wo der Wärmestrom durch geometrische (Ecken, Laibungen) oder stoffliche Inhomogenitäten konzentriert wird — quantifiziert als linearer Wärmedurchgangskoeffizient ψ (Psi-Wert) in W/(mK) nach DIN EN ISO 14683. Entscheidend für die Schadensfreiheit ist der Temperaturfaktor fRsi: Er muss an jeder innenliegenden Bauteiloberfläche ≥ 0,70 betragen (Anforderung nach GEG i.V.m. DIN 4108-2), um Schimmelpilzwachstum auszuschließen — bei Normbedingungen (innen 20 °C / 80 % rF, außen −5 °C). Auskragende Balkone, nicht gedämmte Attiken und Fensterlaibungen ohne Dämmunterbrechung unterschreiten diesen Wert regelmäßig. Eine Thermografiebegehung bei einer Temperaturdifferenz ΔT > 10 K zwischen innen und außen macht diese Schwachstellen zuverlässig sichtbar.
Können KfW- und BAFA-Förderungen bei einer Haussanierung kombiniert werden?
Ja, aber mit strikter Kumulierungsregel: Dieselbe Maßnahme an derselben Bauteilposition darf nicht doppelt gefördert werden. Zulässig ist die Kombination verschiedener Programme für verschiedene Maßnahmen — z.B. BAFA BEG-Einzelmaßnahmen für Dämmung und Fenster, parallel ein KfW-Kredit 261 (BEG Wohngebäude) für die Gesamtsanierung auf Effizienzhaus-Niveau. Zusätzlich können Landesprogramme gestapelt werden: In Berlin fördert die IBB (Investitionsbank Berlin) energetische Sanierungen mit zinsgünstigen Darlehen, sofern das jeweilige Programm eine Kumulierung zulässt. Eine Kumulierungsprüfung durch den Energieberater vor Antragstellung ist keine Formalität — fehlerhafte Kombinationen führen zu rückwirkenden Rückforderungen.
Wann ist ein Blower-Door-Test bei einer Haussanierung erforderlich und was sagt der n50-Wert aus?
Der Blower-Door-Test (Differenzdruckverfahren nach DIN EN ISO 9972) misst die Luftwechselrate n50 bei 50 Pa Druckdifferenz zwischen innen und außen. Das GEG schreibt ihn verpflichtend vor, wenn eine mechanische Lüftungsanlage eingebaut wird (§ 26 GEG). Als Orientierungswerte gelten: n50 ≤ 3,0 h⁻¹ ohne Lüftungsanlage, ≤ 1,5 h⁻¹ mit Lüftungsanlage; KfW-Effizienzhaus-40-Anforderungen verlangen ≤ 1,0 h⁻¹. Praktisch wichtiger als die formale Pflicht ist der Test als Leckage-Ortungswerkzeug: Mit Theaternebel oder Infrarotkamera lassen sich undichte Stellen an Dampfsperren, Deckenanschlüssen und Rohrdurchführungen unter Druckdifferenz sichtbar machen — Nachbesserungen im eingebauten Zustand kosten ein Vielfaches gegenüber der Korrektur während der laufenden Bauphase.
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