Kerndämmung einblasen lassen – Fachbetrieb Berlin
Bei zweischaligem Mauerwerk (Luftschichtmauerwerk) bietet die Kerndämmung die technisch eleganteste Sanierungsoption: Das Einblasmaterial wird unter kontrolliertem Druck in die vorhandene Luftschicht eingebracht – ohne Eingriff in die Raumgeometrie, ohne vollständige Gerüstmontage und ohne sichtbare Veränderung des Fassadenbilds. Entscheidend für den Erfolg sind eine fachgerechte Vorprüfung der Luftschicht und die materialgerechte Druckführung beim Einblasen.
Die erreichbare Dämmwirkung hängt von der lichten Schichtbreite (typisch 6–12 cm) und dem Wärmeleitwert λ des Einblasstoffs ab. Typische Berliner Altbau-Außenwände (Vollziegel + 6 cm Luftschicht + Verblendmauerwerk, U ≈ 1,0–1,2 W/(m²K)) kommen nach der Füllung mit EPS-Kügelchen (λ ≈ 0,036 W/(mK)) auf U-Werte von etwa 0,35–0,45 W/(m²K) – eine Halbierung des Wärmedurchgangskoeffizienten ohne Wandquerschnittsveränderung.
Was umfasst Kerndämmung?
- Zustandsprüfung der Luftschicht per Endoskopkamera (Schichtbreite, Anker, Feuchte, Vermauerungen)
- Bauteilfeuchtemessung vor Freigabe (Mauerwerksfeuchte ≤ 6 Masse-% als Qualitätsanforderung)
- Bohrraster-Planung und schonende Kernbohrung (Ø 20–30 mm) durch die Außenschale
- Druckkontrolliertes Einblasen des Dämmmaterials (EPS, Mineralwolle oder Perlite) nach Herstellervorgaben
- Fugendichter Verschluss aller Bohrlöcher mit farblich angepasstem Kalk- oder Zementmörtel
- Thermografische Abnahmekontrolle (ΔT ≥ 10 K) zur Verifikation lückenloser Füllung
Je nach Wandaufbau und Material wird ein Druckprotokoll des Einblasgeräts gefertigt; bei Vorhaben im Denkmalschutzbereich erfolgt vorab die Abstimmung von Materialtyp und Bohrstellen mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde.

Kerndämmung Berlin: Kosten und Preistreiber
Kerndämmung kostet in Berlin typischerweise 25–45 EUR/m² Wandfläche (inkl. Endoskopie-Voruntersuchung, Material und Bohrlochverschluss). Der wichtigste Preistreiber ist die Hohlraumtiefe: Bei 8 cm Kernbreite fällt deutlich weniger Material an als bei Brüstungsfüllungen mit 14 cm.
Aufpreis entsteht durch schwer erreichbare Fassaden (Gerüst: +12–18 EUR/m²), historische Klinkerfassaden mit Bohrbild-Auflagen sowie eine thermografische Voruntersuchung bei unbekannter Hohlraumkontinuität.
Bei Berliner Gründerzeithäusern ist die Gerüstfrage oft entscheidend: Lässt sich die Einblasung von Fenstersimsen oder Leitern aus erledigen, sinken die Gesamtkosten erheblich.

Was kostet Kerndämmung?
Richtwerte Berlin, netto, inkl. Material, Einblasen und Abschlussarbeiten. Gerüst separat ausgewiesen.
| Leistung | Preis-Spanne (Richtwert) |
|---|---|
| Voruntersuchung (Thermografie + Endoskopie) | 150–400 EUR pauschal |
| Kerndämmung Zellulose | 25–38 EUR/m² |
| Kerndämmung EPS-Perlen | 20–30 EUR/m² |
| Kerndämmung Mineralwolle-Flocken | 28–42 EUR/m² |
| Bohrlochverschluss Klinkerfassade (Farbabgleich) | 8–15 EUR/Bohrloch |
| Gerüst bei nicht ebenerdigen Flächen | 12–18 EUR/m² Fassade |
Richtwerte für Berlin/Brandenburg, projektabhängig — kostenloses Festpreis-Angebot anfragen.
GEG 2024 Anlage 7: U-Wert-Grenzwert und Ausnahmen im Bestand
Nach GEG 2024 § 48 i.V.m. Anlage 7 gilt für erstmals gedämmte Außenwände im Bestand ein U-Wert-Grenzwert von ≤ 0,24 W/(m²·K). Kerndämmung in typischem Berliner Gründerzeitmauerwek (36 cm Vollziegel + 8 cm Hohlraum, Zellulose λ = 0,040) ergibt einen Rechenwert von ca. 0,26–0,29 W/(m²·K) — der Grenzwert wird oft knapp verfehlt.
Die Ausnahmeregelung des GEG erlaubt das Unterschreiten der Anforderung, wenn das Bauteil technisch oder wirtschaftlich nicht auf den Grenzwert zu bringen ist — etwa bei denkmalgeschützter Fassade, baulich fixierter Hohlraumbreite oder Putzauflagen. Der Nachweis der Unzumutbarkeit obliegt dem Bauherrn.
Für den BEG-Förderantrag ist der Rechenwert nach Maßnahme maßgeblich. Bei knappem Verfehlen des Grenzwerts sollte vorab mit dem Energieberater geprüft werden, ob ein anerkannter Ausnahmetatbestand nach BAFA-Merkblatt den Antrag sichert.
Einblasvolumen und Richtkosten berechnen
Regelmaß Hohlraum: 7 cm → 0,07 m³ Einblasgut je m² Wandfläche. Rechner zeigt EPS-Granulat (WLG 035). Vergleich Richtkosten je m² (Material + Lohn): EPS ca. 15-22 €, Zellulose ca. 16-24 €, Mineralwolle ca. 22-32 €.
Unverbindlicher Richtwert – der genaue Preis hängt von Untergrund, Aufwand und Ausführung ab.
Einblasmaterialien im Vergleich
| Kriterium | Zellulose | EPS-Perlen | Mineralwolle-Fl. |
|---|---|---|---|
| λ-Wert [W/(m·K)] | 0,038–0,040 | 0,036–0,040 | 0,034–0,044 |
| Euroklasse (EN 13501-1) | E (imprägn.) | E | A1 |
| Dampfdiffusion μ [-] | 1–2 | 40–60 | 1–2 |
| Kapillaraktiv | ja | nein | nein |
| Setzungsrisiko vertikal | mittel (ETA-Dichte nötig) | gering | gering |
| Min. Hohlraumbreite [mm] | ≥ 40 | ≥ 30 | ≥ 40 |
| Materialpreis Berlin [EUR/m²] | 12–18 | 9–14 | 15–22 |

Feuchteschutz: Taupunktverschiebung und Kontraindikationen
Durch Kerndämmung verschiebt sich der Taupunkt in die Dämmschicht — die innere Wandschale bleibt wärmer, Kondensation an der Raumoberfläche entfällt. Entscheidend ist dabei die Dampfdiffusionsoffenheit des Einblasmaterials: Zellulose und Mineralwolle-Flocken (μ ≈ 1–2) ermöglichen ein beidseitiges Abtrocknen eingedrungener Feuchte, EPS-Perlen (μ ≈ 40–60) dagegen nicht.
Bei regelmäßig schlagregenbelasteten Fassaden (unverputztes Verblendmauerwerk, ungünstige Exposition) sollte das Einblasmaterial diffusionsoffen sein, damit Feuchte nach außen abtransportiert werden kann — andernfalls akkumuliert sie im Hohlraum und führt zu Ausblühungen und Frostschäden.
Kontraindikation: Bestehende Durchfeuchtung der Außenwandschale schließt eine Kerndämmung aus. Ursache beseitigen und Wand vollständig trocknen lassen — erst dann darf Dämmmaterial eingebracht werden.

Ablauf einer fachgerechten Kerndämmung
Voruntersuchung
Thermografische Aufnahme bei Temperaturdifferenz ≥ 10 K (innen/außen) sowie Endoskopie zur Prüfung der Hohlraumkontinuität — Abmauerungen, Mörtelnester und eingemauerte Leitungen müssen vor der Rasterplanung bekannt sein.
Bohrraster-Planung
Lochabstand typisch 50–80 cm; bevorzugt in der Stoßfuge (nach Verschluss unsichtbar). Bei segmentiertem Hohlraum engeres Raster. Zonen mit Holzbalkenköpfen, eingemauerten Leitungen und Sturzbereichen werden ausgespart.
Einblasen
Material wird druckgesteuert von unten nach oben eingebracht. Zellulose: typischer Fülldruck 1,5–3,5 kPa. Endpunkt jedes Abschnitts: vollständiger Rückdruck aus der Kontrollöffnung signalisiert vollständige Füllung.
Verdichtungsnachweis
Dokumentierter Materialverbrauch (kg) bezogen auf das rechnerische Hohlraumvolumen ergibt die erreichte Einblasdichte. Alternativ oder ergänzend: endoskopische Füllstandsprüfung nach Abschluss.
Bohrlochverschluss
Stoßfuge: Verschluss mit Originalmörtel, Fugenprofil nacharbeiten — praktisch unsichtbar. Klinkerfläche: farbangeglichener Mörtelstopfen; bei höchsten Anforderungen Klinkerersatzstück einsetzen.
Wärmebrücken durch Maueranker: Korrekturwert und U-Wert-Abzug
In Zweischalenmauerwerk verbinden Maueranker aus Stahl oder Bronze die beiden Wandschalen. Sie sind punktuelle Wärmebrücken, deren Einfluss nach DIN EN ISO 6946 Anhang D als Korrekturterm ΔU zum Rechenwert des Wandaufbaus addiert wird.
Bei rostfreiem Stahl (λ ≈ 17 W/(m·K)) und einer üblichen Ankerdichte von 4–5 Stück/m² ergibt sich ΔU von ca. 0,003–0,005 W/(m²·K) — ausreichend, um ein knapp eingehaltenes U-Wert-Ziel von 0,24 zu kippen und die BEG-Fördervoraussetzung zu gefährden.
In der Praxis wird dieser Korrekturterm bei BEG-Nachweisen oft vergessen. Bei unbekanntem Ankertyp ist ein konservativer Ansatz nach dem oberen Tabellenrichtwert aus DIN EN ISO 6946 zu wählen; der Energieberater sollte den tatsächlichen Ankertyp erfassen.
Materialeignung — Schnellcheck nach Wandtyp und Anforderungsprofil
Welches Profil trifft auf Ihr Gebäude zu?
Technische Ausführungsparameter Kerndämmung
| Bohrdurchmesser standard | 30–50 mm |
|---|---|
| Bohrrasterabstand | 50–80 cm |
| Einblasdruck Zellulose (typisch) | 1,5–3,5 kPa |
| Min. Hohlraumbreite befüllbar (Flocken) | ≥ 40 mm |
| Min. Hohlraumbreite befüllbar (EPS-Perlen) | ≥ 30 mm |
| Mindest-Einblasdichte Zellulose vertikal | 55–60 kg/m³ (ETA-Vorgabe) |
| Min. Temperaturdifferenz Thermografie | ≥ 10 K (innen/außen) |
| Normgrundlage U-Wert-Berechnung | DIN EN ISO 6946 |

Setzungsverhalten von Zellulose: ETA-Mindestdichte und Befüllnachweis
Zelluloseflocken neigen bei unzureichender Einblasdichte zu Setzungen — nach Jahren entstehen Hohlstellen im oberen Wandbereich, die als Kältebrücke sichtbar werden. Die produktspezifischen Europäischen Technischen Bewertungen (ETA) schreiben für vertikale Hohlräume eine Mindest-Einblasdichte von typischerweise 55–60 kg/m³ vor.
Der Befüllnachweis erfolgt über das Verhältnis von verbrauchter Materialmenge (kg) zum rechnerischen Hohlraumvolumen. Die Genauigkeit hängt von der Hohlraum-Vorvermessung ab — unentdeckte Abmauerungen verfälschen die Berechnung und täuschen eine ausreichende Dichte vor.
Planungshinweis: Im Leistungsverzeichnis sollte ein Dichtigkeitsnachweis (Materialbilanz + endoskopische Kontrolle nach Einblasen) als gesonderte Position gefordert werden — standardmäßig ist dieser nicht in jedem Angebot enthalten.

Durchfeuchtung vor Einblasen beheben
Bestehende Feuchteschäden im Mauerwerk schließen eine Kerndämmung aus. Feuchte im Hohlraum führt nach dem Einblasen von Zellulose zu Schimmel und Fäulnis. Erst nach vollständiger Trocknung und Beseitigung der Feuchteursache darf eingeblasen werden.
Thermografie spart Folgekosten
Eine thermografische Voruntersuchung bei ≥ 10 K Temperaturdifferenz zeigt Hohlraumkontinuität und -unterbrechungen. Sie kostet 150–400 EUR — verhindert aber teure Nachbohrungen bei unentdeckten Mörtelnest-Füllständen oder Abmauerungen.
Bohrbild bei Klinkerfassaden: zwei Varianten
Variante A (bevorzugt): Bohren in der Stoßfuge — nach Verschluss mit Originalmörtel praktisch unsichtbar. Variante B: Bohren in die Klinkerfl'ache — erfordert farbangeglichenen Mörtelstopfen oder Klinkerersatz, bei genauem Hinsehen sichtbar.
Brandschutz: Euroklassen der Einblasmaterialien und baurechtliche Konsequenzen
Mineralwolle-Flocken sind nicht brennbar (Euroklasse A1 nach DIN EN 13501-1) und können ohne Einschränkung in Brandabschnitten eingesetzt werden. Zelluloseflocken erreichen nach Flammschutzimprägnierung typischerweise Klasse E; einzelne Produkte kommen auf Klasse B (entspricht schwerentflammbar nach DIN 4102-1 B1).
Baurechtlich relevant: In Gebäuden der Gebäudeklasse 4 und 5 nach Musterbauordnung (mehr als 4 Vollgeschosse) wird für Dämmstoffe in Außenwänden in der Regel Euroklasse A1 oder A2 gefordert — Zellulose scheidet dort aus.
Bei Gebäuden mit Brandwandanforderung ist zu prüfen, ob die Kerndämmung die Branddurchwanderung in der Hohlraumebene begünstigt; ggf. sind mineralische Abschottungen im Hohlraum an der Brandwandachse vorzusehen.
Einblasmaterialien für die Kerndämmung
Zelluloseflocken
Aus Altpapier hergestellte Flocken, flammschutzimprägniert. Diffusionsoffen (μ 1–2) und kapillaraktiv — gut geeignet für Fassaden mit wechselnder Feuchtebelastung. Euroklasse E; Mindest-Einblasdichte 55–60 kg/m³ vertikal (ETA-Vorgabe) einhalten.
EPS-Perlen (Polystyrol-Granulat)
Sehr leichte Kügelchen (12–18 kg/m³), fließfähig, auch in schmale Hohlräume ab 30 mm einsetzbar. Praktisch dampfdicht (μ ≈ 40–60) — ungeeignet bei diffusionsoffen geplantem Aufbau oder dauerhaft feuchtebelasteter Außenschale. Euroklasse E.
Mineralwolle-Flocken
Einziges nicht brennbares Einblasmaterial (Euroklasse A1). Diffusionsoffen, formstabil, kein Setzungsrisiko. Einsatz besonders bei GK 4/5-Gebäuden und Bereichen mit Brandschutzanforderungen. Höherer Materialpreis als Zellulose oder EPS.
Perlite-Granulat
Geschäumtes Vulkangestein, vollständig mineralisch und nicht brennbar. Historisch in Kernsanierungen des DDR-Plattenbaus eingesetzt. λ-Wert 0,050–0,065 W/(m·K) — heute nur bei spezifischen Anforderungen gewählt, etwa Denkmalschutz mit Mineralitätspflicht.

Sonderfälle: Wann der Hohlraum nicht oder nur abschnittsweise befüllbar ist
Hohlräume unter 40 mm Breite lassen sich mit Zellulose- oder Mineralwolle-Flocken nicht vollständig füllen — die Strömungsgeometrie verhindert eine gleichmäßige Verteilung, Fehlstellen entstehen zwangsläufig. EPS-Perlen sind ab 30 mm einsetzbar.
Kritische Zonen: Mauerabschnitte mit eingemauerten Holzbalkenköpfen dürfen nicht überdämmt werden (Feuchte-/Faulnisgefahr); Abschnitte mit eingemauerten Leitungen (Gas, Strom) und Fensterstürze mit unbekannter Einbaulage müssen bei der Rasterplanung ausgespart werden.
Bei stark segmentiertem Hohlraum (z.B. horizontale Aussteifungsrippen alle 60 cm) ist abschnittsweise Befüllung über engeres Bohrraster zwingend — bei sehr hohem Rasteraufwand sinkt die Wirtschaftlichkeit unter die Schwelle einer vergleichbaren Außendämmung.

Kerndämmung: Stärken und Grenzen
Vorteile
- Minimaler Eingriff in die Fassade — kein Wandaufbau nach außen
- Keine Wohnflächenreduzierung (kein Innendämmungsverlust)
- Kurze Ausführungszeit (ein- bis zweitägige Baumaßnahme)
- Förderfähig nach BEG EM (BAFA), 15–20 % der Kosten
- GEG-nachweisfähig bei ausreichender Hohlraumbreite
- Reversibel: Material kann ggf. rückgewonnen werden
Nachteile / Grenzen
- Nur bei vorhandenem Hohlraum im Wandaufbau anwendbar
- Voruntersuchung (Thermografie, Endoskopie) erforderlich
- Zellulose: Setzungsrisiko bei unzureichender Einblasdichte
- GEG-U-Wert-Grenzwert 0,24 W/(m²·K) wird bei schmalem Hohlraum oft knapp verfehlt
- Nicht anwendbar bei bestehenden Feuchteschäden im Mauerwerk
- Hohlraumbreite ≤ 40 mm stark einschränkend für Flocken-Materialien
Förderung BEG/BAFA: Voraussetzungen und Antragsreihenfolge
Kerndämmung ist im Rahmen der Bundesförderung für Effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) als Wärmeschutzmaßnahme an der Gebäudehülle förderfähig. Der aktuelle Fördersatz beträgt 15 % der förderfähigen Kosten; mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erhöht sich der Satz auf 20 %.


Fördertechnische Voraussetzung ist der Nachweis eines U-Werts nach Maßnahme ≤ 0,24 W/(m²·K) oder ein anerkannter Ausnahmetatbestand gemäß BAFA-Merkblatt bei bauartbedingter Zielverfehlung. Nachweisdokument ist die Fachunternehmererklärung zusammen mit der produktbezogenen ETA/Leistungserklärung.
Zwingend zur Reihenfolge: Der Förderantrag muss vor Unterzeichnung des Auftragsvertrags gestellt und bestätigt sein — rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen. Für den iSFP-Bonus ist ein Energieeffizienz-Experte aus der offiziellen Expertenliste Pflicht.
Wichtige Begriffe rund um Kerndämmung
Zweischalenmauerwerk
λ-Wert (Wärmeleitfähigkeit)
ETA (European Technical Assessment)
Euroklasse (DIN EN 13501-1)
ΔU-Korrekturwert
Taupunktverschiebung
iSFP (individueller Sanierungsfahrplan)
Ein Endoskopie-Befund vor dem Einblasen ist keine optionale Serviceleistung — er ist die einzige Möglichkeit, Mörtelnester, Abmauerungen und eingemauerte Leitungen rechtzeitig zu lokalisieren, bevor sie zur dauerhaften Fehlstelle werden.
Sachverständigenhinweis, energetische Gebäudesanierung Bestand










