Brandschutzwand Berlin – F90/EI90 Trockenbau vom Fachbetrieb
Eine Brandschutzwand im Trockenbau trennt Gebäudebereiche so, dass ein Brand für mindestens 90 Minuten nicht übertreten kann. Die europäische Klassifizierung lautet EI90 (E = Raumabschluss/Integrität, I = Wärmedämmung, 90 = Minuten) und ersetzt die ältere deutsche Bezeichnung F90 aus DIN 4102-2 — beide Begriffe sind im Planungsalltag noch parallel in Gebrauch. Entscheidend ist nicht allein die Plattenauswahl, sondern der vollständig systemzugelassene Aufbau: Profilgröße, Ständerabstand, Lagenanzahl und Anschlussdetails müssen exakt der ETA oder abZ des jeweiligen Systems entsprechen.
Typische Schwachstellen entstehen nicht in der Fläche, sondern an Durchführungen, Fugenanschlüssen und Türzargen. Jede Leitung, jedes Rohr und jede Elektrodose ist ein potenzieller Brandpfad, der durch ein geprüftes Abschottungssystem nach EN 1366-3 gesichert sein muss. Die vollständige Revisionsdokumentation mit Systemzertifikaten und Lichtbildnachweis ist baurechtlich und haftungstechnisch unverzichtbar.
Was umfasst eine Brandschutzwand im Trockenbau?
- Bestandsaufnahme und Prüfung der Brandabschnittsgrenzen nach Brandschutzkonzept
- Auswahl des systemzugelassenen Aufbaus (ETA / abZ) abgestimmt auf Raumhöhe und Lastfall
- Montage der UW-/CW-Stahlprofile in zugelassener Dimension und Rasterung
- Beplanung mit Feuerschutzplatten Typ F (GKF), mindestens 2-lagig je Seite für EI90
- Normkonforme Abschottung aller Leitungs- und Rohrdurchführungen gemäß EN 1366-3
- Übergabe der Revisionsdokumentation mit Systemzertifikaten, Zulassungsnummern und Fotodokumentation
Alle Arbeiten basieren auf systemzugelassenen Konstruktionen nach aktueller ETA oder abZ; der Leistungsumfang richtet sich nach dem objektspezifischen Brandschutzkonzept und den baurechtlichen Anforderungen.

F90 oder EI 90? Klassifizierung richtig lesen
Die Bezeichnung F90 stammt aus DIN 4102-2 (nationale Klassifizierung); EI 90 ist die europäische Entsprechung nach EN 13501-2, wobei E für Raumabschluss (Integrity) und I für Wärmedämmung (Insulation) steht — je 90 Minuten. Nichttragende Trennwände erhalten EI 90, tragende Wände REI 90 (R = Tragfähigkeit, Resistance).
In der Praxis laufen beide Bezeichnungen parallel: Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen (AbZ) älterer Systeme verweisen noch auf F90, aktuelle Europäische Technische Bewertungen (ETA) und allgemeine Bauartgenehmigungen (aBG) nutzen EI 90 nach EN 13501-2. Für Leistungsbeschreibungen und Ausführungsnachweise ist die Angabe beider Bezeichnungen rechtlich vollständig.

Systemzulassung vs. Eigenkomposition: Rechtssicherheit bei F90
F90-Trockenbauswände dürfen nicht frei zusammengestellt werden. Jede Ausführung muss einem zugelassenen System entsprechen — einer allgemeinen Bauartgenehmigung (aBG, früher AbZ), einem allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis (abP) oder einer Europäischen Technischen Bewertung (ETA). Das System legt Profilabmessungen, Plattensorte, Lagenzahl, Ständerachsmaß und Verschraubungsraster verbindlich fest.
Ein 'Eigenaufbau' — etwa der Austausch zugelassener Gipsplatten gegen ein anderes Fabrikat ohne eigene Zulassung — hebt den Nachweis auf. Die Folge: kein F90-Nachweis, Haftungsrisiko für Planer und Ausführenden. Im Brandschutzkonzept muss daher stets die Systembezeichnung mit zugehöriger Zulassungsnummer dokumentiert sein.
Erforderliche F-Klasse ermitteln
Gebäudeklasse und Nutzungszone der geplanten Brandschutzwand wählen:
Brandwand (massiv) vs. Brandschutzwand (Trockenbau)
| Kriterium | Brandwand nach MBO §30 | F90-Trockenbauswand |
|---|---|---|
| Normgrundlage | MBO §30 / jeweilige LBO | EN 13501-2, aBG / ETA |
| Standfestigkeit | Standfest auch bei beidseitigem Gebäudeeinsturz | Nur eigene Standfestigkeit im Brandfall |
| Baustoffe | Ausschließlich A1 (nichtbrennbar) | A2-s1,d0 (GKF Typ F) zulässig |
| Einsatzbereich | Gebäudeabschluss, GK 4–5 | Nutzungseinheitentrennung innen |
| Ersetzbarkeit | Nicht durch Trockenbau ersetzbar | Ersetzt Brandwand nicht |
| Flächengewicht | 300–500 kg/m² | ca. 50–60 kg/m² |
| Montagezeit | Mauern + Aushärtung mehrere Tage | 1–2 Tage je Achsabschnitt |

Das kritischste Detail: Hochzug an Rohdecke und Boden
Eine F90-Wand endet bauphysikalisch erst an der Rohdecke — nicht an einer abgehängten Unterdecke. Führt die Ständerwand nur bis zur Abhängdecke, entsteht ein unkontrollierter Brandüberschlag durch den Deckenhohlraum. Die Systemzulassung schreibt den lückenlosen Anschluss an die tragende Decke vor, ggf. mit Mineralwolleeinlage im Hohlraum (Schmelzpunkt ≥ 1.000 °C) entlang der gesamten Wandlänge.
Am Bodenanschluss muss der Wandfuß auf dem Rohboden stehen und der Spalt mit zugelassenem Brandschutzsilikon oder Mineralwolle dicht verschlossen werden. Bewegungsfugen zwischen Wand und Decke/Boden sind mit geprüften Fugenbändern oder intumeszierenden Dichtmitteln auszuführen — deren Reaktionstemperatur (typisch 150–200 °C) und Expansionsverhältnis sind herstellerabhängig und im Systemzertifikat belegt.

Schichtaufbau F90-Trockenbauswand (Beispiel: 2-lagig je Seite, EI 90)
Türöffnungen in F90-Wänden: T90, Zargenanker und Dichtprofil
Öffnungen in F90-Wänden erfordern Feuerschutzabschlüsse der Klasse EI2 90-C (nationale Entsprechung: T90 nach DIN 4102-5) — das Kürzel C steht für selbstschließend. Zarge, Türblatt und Dichtung müssen als geprüftes System zusammenpassen; ein nachträglicher Tausch einzelner Komponenten ohne eigene Zulassung hebt die Klassifizierung auf.
Zargenanker sind in die CW-Ständer der Trockenbauswand einzubinden; Ankerabstände und Randabstände sind dem Einbauattest der Türzarge zu entnehmen. Intumeszierende Dichtprofile an Falz und Blatt schließen im Brandfall den Rauchdurchgang; sie sind CE-gekennzeichnet und nur mit zugehörigem Prüfzeugnis (EN 1634-1) einzubauen. Eine fehlende oder falsch montierte Dichtung entwertet die EI2-90-Klassifizierung des gesamten Abschlusses.
Materialkalkulator F90-Ständerwand (CW 100, zweilagig)
Berechnet GKF-Plattenbedarf (4 Lagen gesamt, +10 % Verschnitt) und Gesamtkosten inkl. CW/UW-Profile, Mineralwolle 40 mm, Befestigungsmaterial und Montage Berlin. Kostenbandbreite 90–140 EUR/m². Basis: System CW 100, Profilabstand 400 mm.
Unverbindlicher Richtwert – der genaue Preis hängt von Untergrund, Aufwand und Ausführung ab.
Kabeldurchführungen: brandschutzrelevant und oft nicht koordiniert
Jede Leitungsdurchführung (Elektro, Wasser, Lüftung) durch eine F90-Wand muss mit einem geprüften Schott (Kabelschott, Rohrabschottung nach EN 1366-3) versehen werden. Fehlt das Schott, entfällt der F90-Nachweis für den gesamten Wandabschnitt — auch wenn Ständerwerk und Beplankung korrekt ausgeführt sind.
Plattenstöße versetzt anordnen — zulassungspflichtig, nicht optional
Die Systemzulassung schreibt den Versatz von Plattenstößen benachbarter Lagen vor (typisch ≥ 600 mm Längsversatz, ≥ 200 mm Querversatz — je nach Hersteller). Ein Stoß direkt übereinander schwächt die thermische Trennwirkung lokal auf eine einzige Plattenlage und gefährdet die F90-Klassifizierung.
Einbaubescheinigung: Pflichtdokument nach Fertigstellung
Nach Montage ist eine Einbaubescheinigung (Übereinstimmungserklärung des Ausführenden) zu erstellen. Sie dokumentiert Systembezeichnung, Zulassungsnummer und wesentliche Ausführungsparameter. Ohne dieses Dokument ist eine bauordnungsrechtliche Abnahme und spätere Bestandsdokumentation unvollständig.

Die 5 häufigsten Ausführungsfehler bei Brandschutzwänden
1. Wand endet an Abhängdecke: Brandüberschlag über Deckenhohlraum — häufigster und schwerwiegendster Fehler. 2. Durchführungen ohne Schott: Elektriker- und Sanitärgewerke nicht koordiniert; Schottung fehlt oder falsch dimensioniert. 3. Plattenstöße nicht versetzt: Lagen direkt übereinander statt versetzt — Schwachzone über gesamte Wandhöhe.
4. Verschraubungsabstand überschritten: Systemzulassungen schreiben Schraubenabstände für Feld und Randbereich vor; Überschreitungen entwerten die Zulassung. 5. Falsche Profilgröße: Bei großen Wandhöhen reichen Standard-CW-Profile nicht; die Profilabmessung ist aus der Systemtabelle je Wandhöhe zu entnehmen. Alle fünf Fehler sind durch eine Zwischenabnahme vor Verschließen der Außenschale vermeidbar.

Technische Kennwerte: F90-Systeme im Überblick
| Klassifizierung national | F90 nach DIN 4102-2 |
|---|---|
| Klassifizierung europäisch (nichtragend) | EI 90 nach EN 13501-2 |
| Klassifizierung europäisch (tragend) | REI 90 nach EN 13501-2 |
| Plattentyp (Pflicht) | GKF Typ F nach EN 520 / DIN 18180 |
| Plattenstärke je Lage | 12,5 mm (Regelmaß) oder 15 mm (verstärkt) |
| Lagen je Seite — Standard F90 | 2 Lagen |
| Lagen je Seite — F120 / erhöhter Schutz | 3 Lagen |
| Ständerachsmaß (Regelfall) | 625 mm |
| Wandhöhe max. (systemabhängig) | bis 10 m |
| Baustoffklasse GKF | A2-s1,d0 (nichtbrennbar, geringer Rauchanteil) |
| Flächengewicht (4 Lagen GKF 12,5 mm) | ca. 50–60 kg/m² |
| Rw Standard (2-lagig je Seite, ohne Dämmung) | ca. 45 dB |
| Rw kombiniert (mit Hohlraumdämmung Steinwolle) | bis 52–57 dB |
Rw 52 dB und F90 in einer Wand: kombinierte Systemaufbauten
Kombinierte Anforderungen — F90 und erhöhter Schallschutz — sind mit Trockenbausystemen möglich, erfordern aber einen abgestimmten Aufbau: typisch Doppelständerwerk mit Dämmstreifen (entkoppelte Schalen) oder einfache Ständerreihe mit vollständiger Hohlraumdämmung aus Steinwolle (Rohdichte ≥ 30 kg/m³). Mit 2 × 2 Lagen GKF 12,5 mm und Steinwollefüllung werden Rw-Werte von 52–57 dB bei gleichzeitiger EI-90-Klassifizierung erreicht.
Entscheidend: Schallschutz und Brandschutz werden in separaten Prüfungen nachgewiesen — Schall nach EN ISO 10140, Feuer nach EN 1364-1. Ein F90-zugelassenes System besitzt nicht automatisch einen geprüften Rw-Wert. Planer sollten Systeme wählen, die beide Nachweise in einem Systemdokument führen, um Lücken im Ausführungsnachweis zu vermeiden.
Systemvarianten: F30 bis F120 im Trockenbau
F30 / EI 30
Einlagige Beplankung je Seite (1 × 12,5 mm GKF); ausreichend für Nutzungseinheitentrennung in Gebäudeklasse 1–3. Geringster Materialaufwand, schnelle Montage.
F60 / EI 60
Zweilagig oder einlagig mit 15 mm Typ F; Einsatz in Treppenräumen, Technikräumen und Gebäudeklasse 4. Zunehmend mit Schallschutzanforderung kombiniert.
F90 / EI 90 — Standardklasse
Zweilagige Beplankung (2 × 12,5 mm GKF) je Seite; Pflichtklasse für Nutzungseinheitentrennung in GK 4–5 und Sonderbauten. Breiteste Systemauswahl (Knauf W112, Rigips RF, Siniat Topline F90 u.a.).
F120 / EI 120
Drei- oder mehrlagige Beplankung; Einsatz in Hochhäusern, Industriebauten und Sonderbauten mit verlängerter Evakuierungszeit. Systemzulassungen eingeschränkter verfügbar — Hersteller frühzeitig einbinden.

Bestandswände auf F60/F90 ertüchtigen: Auflagen und Nachweispflichten
Bei Umnutzung oder Aufstockung verlangen Baugenehmigungen häufig, bestehende Trennwände auf F60 oder F90 zu ertüchtigen. Die wirtschaftlichste Methode ist die Vorsatzbekleidung: Vor die bestehende Wand (Mauerwerk, Stahlbeton) wird eine Metallprofilunterkonstruktion montiert und mit GKF-Platten beplankt — ohne wesentlichen Eingriff in die Bestandssubstanz.
Der Nachweis erfordert ein zugelassenes Ertüchtigungssystem oder ein projektspezifisches Prüfzeugnis einer akkreditierten Prüfstelle. Bestandsschutz entfällt bei wesentlichem Umbau; ein Brandschutzsachverständiger klärt vorab, welche Nachweise die zuständige Baubehörde akzeptiert. Zu beachten: Vorsatzbekleidungen verringern die Nettogrundfläche — relevant bei Mietflächen und Nutzungsberechnungen.

Ausführungsablauf: F90-Trockenbauswand
Systemwahl und Planungsfreigabe
Brandschutzkonzept, Systemzulassung (aBG/ETA) und Einbaudetails mit Planer und Brandschutzsachverständigem abstimmen. Systembezeichnung und Zulassungsnummer verbindlich im Leistungsverzeichnis verankern.
Rohdecke freilegen und Maßaufnahme
Abhängdecken im Wandbereich freilassen oder öffnen. Rohdecke freilegen, Wandlauf einmessen, Profilgröße gemäß Wandhöhe/Systemtabelle festlegen.
Ständerwerk montieren
UW/OW-Profile mit Dichtband und zugelassenen Befestigungsmitteln (max. 1,0 m Abstand) montieren. CW-Ständer im vorgeschriebenen Achsmaß (625 mm Regelfall) einsetzen.
Erste Beplankungslage und Installationen
Erste GKF-Lage je Seite montieren (Stöße über Ständer). Hohlraumdämmung und alle Leitungen inkl. Schottungen einbauen — vor Schließen dokumentieren (Zwischenabnahme).
Zweite Beplankungslage und Anschlüsse
Zweite GKF-Lage mit vorgeschriebenem Versatz zur ersten Lage befestigen. Wand-/Decken- und Bodenanschluss mit Brandschutzsilikon oder Mineralwolle lückenlos schließen.
Einbaubescheinigung und Abnahme
Einbaubescheinigung (Übereinstimmungserklärung) mit Systembezeichnung, Zulassungsnummer und Ausführungsparametern erstellen. Abnahme durch Bauleitung und ggf. Brandschutzsachverständigen, Übergabe zur Bestandsdokumentation.
Was kostet eine Brandschutzwand (Trockenbau)?
Netto-Richtwerte für Berlin, inkl. Material und Montage — ohne Abbruch, Türzargen oder Schottungen. Faktoren: Systemklasse, Wandhöhe, Zugänglichkeit, Anzahl Durchführungen.
| Leistung | Preis-Spanne (Richtwert) |
|---|---|
| F30-Trennwand (einlagig, bis 3,0 m Höhe) | 45–70 EUR/m² |
| F60-Trennwand (zweilagig, bis 3,5 m Höhe) | 65–95 EUR/m² |
| F90-Standardwand (zweilagig, bis 4,0 m Höhe) | 85–130 EUR/m² |
| F90 + erhöhter Schallschutz Rw ≥ 52 dB | 110–160 EUR/m² |
| F120 (dreilagig, Sondersystem) | 140–200 EUR/m² |
| Vorsatzbekleidung Bestand auf F90 (Bekleidung) | 55–90 EUR/m² |
| Kabelschott / Rohrabschottung (je Schott) | 80–200 EUR/Stk. |
| T90-Türzarge inkl. Einbau (EI2 90-C) | 600–1.400 EUR/Stk. |
Richtwerte für Berlin/Brandenburg, projektabhängig — kostenloses Festpreis-Angebot anfragen.
Wichtige Begriffe rund um Brandschutzwand
EI 90 / REI 90
F90 (DIN 4102-2)
GKF / Gipskarton Typ F
aBG / AbZ / ETA
Schott / Abschottung
Intumeszenz
EI2 90-C (T90)
Bei Brandschutzwänden im Trockenbau liegt die Schwachstelle nie in der Wand selbst — sie liegt im Anschluss an die Rohdecke, in nicht geschotteten Durchführungen und in der fehlenden Einbaubescheinigung. Wer diese drei Punkte bei der Abnahme konsequent prüft, hat neun von zehn Mängeln eliminiert.
Erfahrungswert aus Brandschutzbegehungen
Materialvergleich: GKF-Platte vs. Gipsfaserplatte (GF)
GKF-Platten (Gipskarton-Feuerschutz nach EN 520 Typ F) haben eine Rohdichte von ca. 900 kg/m³ und sind in fast allen Systemzulassungen von Knauf, Rigips und Saint-Gobain als Standardkomponente hinterlegt. Gipsfaserplatten (z. B. Fermacell) erreichen ca. 1.150 kg/m³, sind homogen und kartonlos — bauphysikalisch vorteilhaft bei Feuchtigkeitsbelastung, erfordern aber eine separate systemspezifische Zulassung, da sie nicht 1:1 austauschbar sind.











