Innendämmung Wand in Berlin fachgerecht beauftragen
Innendämmung ist die einzige bauphysikalisch zulässige Lösung, wenn die Fassade unter Denkmalschutz steht, an Reihenhäusern kein Außenraum verbleibt oder nur einzelne Einheiten eines Mehrfamilienhauses saniert werden. Der entscheidende Unterschied zur Außendämmung: Die Taupunktebene verschiebt sich in das bestehende Mauerwerk — ein Sachverhalt, der eine systemgerechte Materialwahl und eine lückenlos luftdichte Ausführung aller Anschlüsse zwingend macht.
Ob kapillaraktives System (Kalziumsilikat, Mineraldämmputz) oder diffusionsdichtes System (PIR/PUR mit adaptiver Dampfbremse) — die Wahl hängt von der Bauteilfeuchte, dem Ausgangs-U-Wert, der verfügbaren Einbautiefe und dem GEG-Zielwert ab. Eine belastbare Systementscheidung setzt eine Vorabmessung der Wandfeuchte und eine rechnerische Wärmebrückenprüfung an Decken- und Bodenanschlüssen voraus.
Was umfasst die Innendämmung durch den Fachbetrieb?
- Bestandsaufnahme: Bauteilfeuchtemessung, Untergrundprüfung auf Altputzhaftung, Risse und Salzbelastung
- Systemauswahl und hygrothermische Bewertung nach WTA-Merkblatt 6-4 (kapillaraktiv vs. diffusionsdicht)
- Untergrundvorbereitung: Abtragen losen Putzes, Schließen von Rissen, Voranstrich und Grundierung
- Montage des Dämmsystems mit Wärmebrückenminimierung an Decken-, Boden- und Eckanschlüssen
- Luftdichte Ausführung aller Anschlüsse: Dampfbremse oder kapillaraktive Beschichtung mit Anschlussbändern
- Schlussabnahme mit Dokumentation des erreichten U-Werts und Übergabe technischer Nachweise
Die Ausführungsqualität entscheidet bei Innendämmung über Langlebigkeit und Feuchtesicherheit. Kritische Details — Fensterlaibungen, Deckenbalkenköpfe und Innenwand-T-Stöße — erfordern planmäßige Wärmebrückenanalyse und handwerkliche Sorgfalt bei der luftdichten Ebene, die durch Konvektionseintrag aus Fugen weit stärker beansprucht wird als durch Diffusion allein.

Konvektion schlägt Diffusion: das unterschätzte Feuchterisiko
In der öffentlichen Diskussion dominiert Dampfdiffusion als Feuchterisiko bei Innendämmung – tatsächlich ist Luftkonvektion die gefährlichere Größe. Durch einen einzigen ungedichteten Stoß oder eine offene Anschlussfuge dringt feuchte Raumluft in die Konstruktion ein und kondensiert dort: Der konvektive Feuchteintrag übertrifft den diffusiven Feuchtetransport durch dieselbe Fläche um ein Vielfaches.
Daraus folgt eine klare Ausführungspriorität: Die Luftdichtheit der gesamten Konstruktion – insbesondere der Anschlüsse an Decken, Fußböden und aufgehende Wände – ist ausschlaggebender als der sd-Wert der Dampfbremse. Risse, offene Fugen und nicht verklebte Folienüberlappungen sind nach bauphysikalischen Untersuchungen die häufigste Schadensursache bei Innendämmungen.

Was kostet Innendämmung?
Orientierungswerte für Berlin 2025, Material und Einbau inkl. Verputzen. Endkosten abhängig von Untergrundaufwand, Baukörperkomplexität und Systemwahl.
| Leistung | Preis-Spanne (Richtwert) |
|---|---|
| Calciumsilikatplatten (40–80 mm) | 90–140 EUR/m² |
| Kapillaraktive Mineralschaumplatten | 70–120 EUR/m² |
| Vakuumdämmplatten – VIP (20–40 mm) | 180–320 EUR/m² |
| Dämmputzsystem (Perlite / Blähglas) | 50–90 EUR/m² |
| Dampfbremse / Dampfsperre (Zulage) | 8–18 EUR/m² |
| Untergrundvorbereitung, Altputzrückbau | 15–40 EUR/m² |
Richtwerte für Berlin/Brandenburg, projektabhängig — kostenloses Festpreis-Angebot anfragen.
Calciumsilikat: Schimmelschutz durch Alkalinität, nicht durch Feuchteblockierung
Calciumsilikatplatten (CaSiO₃) erreichen einen pH-Wert von 9 bis 11 – in diesem basischen Milieu können Schimmelpilze nicht wachsen. Der Schutzmechanismus ist chemisch, nicht physikalisch: Das Material blockiert keine Feuchte, sondern ist hochkapillaraktiv (sd ≈ 0,1 m) und nimmt Feuchtigkeit gezielt auf, verteilt sie kapillar und gibt sie kontrolliert ab.
Diese Kapillaraktivität erlaubt es, auf eine separate Dampfbremsschicht zu verzichten – vorausgesetzt, alle Anschlüsse sind luftdicht ausgeführt und der Klebemörtelauftrag ist vollflächig ohne Hohlräume. Hinterlüftungshohlräume würden den kapillaren Feuchtetransport unterbrechen und Konvektionspfade schaffen.
Systemwahl nach Wandtyp und Randbedingung
Welcher Wandtyp oder welche Sonderbedingung liegt vor?
Schichtaufbau: Innendämmsystem an Altbau-Außenwand

Wann das Glaser-Verfahren nicht ausreicht
Das Glaser-Verfahren nach EN ISO 13788 ist ein stationäres Diffusionsmodell: Es berechnet Tauwasserausfall unter konstanten Randbedingungen und berücksichtigt weder Kapillartransport noch Konvektion noch Sorptionshysterese. Für kapillaraktive Innendämmsysteme – bei denen genau diese Mechanismen ausschlaggebend sind – liefert Glaser keine belastbare Prognose.
In diesen Fällen ist eine hygrothermische Simulation nach EN 15026 erforderlich, z.B. mit dem Programm WUFI (Fraunhofer IBP). Die Simulation berücksichtigt zeitlich variable Klimadaten, Sorptionsisothermen und kapillare Leitfähigkeit – und erlaubt damit eine belastbare Aussage über die Langzeitfeuchteentwicklung im Bauteilquerschnitt.

Innendämmsysteme im Überblick
Calciumsilikatplatten
Hochalkalisch (pH 9–11), hochkapillaraktiv (sd ≈ 0,1 m), nicht brennbar (A1). Kein separater Schimmelschutz erforderlich. Geeignet für Denkmal, Feuchtemauerwerk und Sockelbereich. λ ≈ 0,065 W/(mK). Kosten ca. 90–140 EUR/m².
Kapillaraktive Mineralschaumplatten
Nicht brennbar (A1), günstiger als Calciumsilikat. λ 0,045–0,055 W/(mK), geringere Alkalinität. Bei erhöhter Schimmelgefahr ergänzender Schimmelschutzputz empfehlenswert. Kosten ca. 70–120 EUR/m².
Vakuumdämmplatten (VIP)
λeff ≈ 0,007–0,009 W/(mK) – maximale Dämmleistung bei minimaler Dicke (20–40 mm statt 80–120 mm). Integrierte Dampfsperre, nicht zuschneidbar, fragil. Hohe Kosten (180–320 EUR/m²). Geeignet wenn Raumverlust minimiert werden muss.
Holzfaser-Innendämmplatten
Diffusionsoffen, sorptionsfähig, gut für Holzständerkonstruktionen. Brandklasse B2. Empfindlich gegen Dauerfeuchte – Untergrundfeuchte vor Einbau dauerhaft beseitigen. λ 0,040–0,045 W/(mK).
Innendämmputz (Perlite / Blähglas)
Nahtlose Ausführung ohne Plattenstöße, kein Hinterlüftungsrisiko. Geringere Dämmwirkung (λ 0,06–0,08 W/(mK)), typische Dicke 20–40 mm. Geeignet für einfache Verbesserungen und geometrisch komplexe Bereiche. Kosten ca. 50–90 EUR/m².
Wärmebrücken an Anschlusspunkten: der unterschätzte Energieverlust
Innendämmung unterbricht die Dämmebene an allen Anschlüssen zu Innentrennwänden, Decken und Fußböden. An diesen Stellen führt die ungedämmte Bauteilmasse Wärme direkt nach außen – quantifizierbar als linearer Wärmebrückenverlustkoeffizient ψ nach EN ISO 10211. In Altbauten mit massiven Ziegeldecken und vielen Innentrennwänden können diese Anschlüsse einen erheblichen Anteil des gesamten Transmissionswärmeverlusts der gedämmten Außenwandfläche ausmachen.
Kritischer noch: An Kältebrücken sinkt die raumseitige Oberflächentemperatur unter den Taupunkt der Raumluft – Schimmelwachstum folgt, obwohl die übrige Fläche einwandfrei gedämmt ist. Punkt-Wärmebrücken (χ-Wert nach EN ISO 10211) an Dübelköpfen oder Heizkörperkonsolen sind bauphysikalisch weniger relevant, müssen aber bei VIP-Systemen durch wärmegedämmte Spezialdübel kompensiert werden.
Kostenrechner: Innendämmung kapillaraktiv (Calciumsilikat 60 mm)
Richtwerte für ein kapillaraktives System: Calciumsilikat-Platte 60 mm inkl. Klebe- und Armierungsmörtel, Oberputz sowie Lohnanteil (Untergrundvorbereitung und Einbau). Bei 60 mm Calciumsilikat (λ = 0,065 W/mK) auf Vollziegel 36 cm resultiert U ≈ 0,58 W/m²K. Für KfW BEG EM Einzelmaßnahme Außenwand (Schwelle 0,35 W/m²K) benötigt Calciumsilikat ca. 135 mm — PIR-Systeme (λ ≤ 0,022 W/mK) erreichen diesen Wert bereits ab ca. 46 mm Systemdicke.
Unverbindlicher Richtwert – der genaue Preis hängt von Untergrund, Aufwand und Ausführung ab.
Innendämmung vs. Außendämmung: Entscheidungskriterien
| Kriterium | Innendämmung | Außendämmung (WDVS) |
|---|---|---|
| Wärmebrücken Deckenanschlüsse | schwer eliminierbar | weitgehend unterbrechbar |
| Schimmelrisiko bei Mängeln | hoch (Kaltzone hinter Dämmung) | gering |
| Raumflächenverlust | 4–12 cm je gedämmter Wand | keiner |
| Eingriff in Fassadenbild | keiner | erheblich (Attika, Fensterlage, Gesims) |
| Denkmalschutz-Tauglichkeit | ja, bei reversibler Ausführung | meist nicht genehmigungsfähig |
| Ausführung bei bewohntem Objekt | raumweise möglich | extern, wenig störend |
| Speichermasse auf Warmseite | erhalten (Sommerkomfort) | nach innen verlagert |
| Typische Gesamtkosten | 80–200 EUR/m² | 100–250 EUR/m² |

Dampfbremse oder Dampfsperre: sd-Wert, Einbaulage und Anschlussdetails
Eine Dampfbremse (sd 0,5–10 m) verlangsamt die Diffusion, eine Dampfsperre (sd ca. 50–100 m, z.B. PE-Folie 0,2 mm) unterbindet sie nahezu vollständig. Bei nicht-kapillaraktiven Innendämmstoffen (Mineralwolle, EPS) wird die Dampfbremse auf der Warmseite – also zwischen Innenputz und Dämmung – eingebaut, damit keine Feuchte im Dämmkörper kondensiert.
Adaptive Dampfbremsen passen ihren sd-Wert der relativen Luftfeuchte an: im Winter hoher Diffusionswiderstand, im Sommer niedrigerer Widerstand für Rücktrocknung. Entscheidend für die Funktion ist in jedem Fall die luftdichte Einbindung aller Stöße und Anschlüsse – mit dauerhaft elastischen Klebemassen, Manschetten und Kompriband. Lücken an Stoßstellen oder Durchdringungen heben die Systemfunktion lokal vollständig auf.

Ausführungsablauf Innendämmung
Untergrunddiagnose
Feuchtemessung (kapazitiv und gravimetrisch), Salzanalyse (Chloride, Sulfate, Nitrate), Haftzugversuch. Feuchtigkeitsursachen – aufsteigende Feuchte, Undichtigkeiten – vor Einbau dauerhaft beseitigen.
Untergrundvorbereitung
Losen Altputz entfernen, Risse schließen, Untergrund festigen. Keine frischen Nassputze – Restfeuchte abwarten. Starke Unebenheiten (> 10 mm) durch Egalisierungsschicht ausgleichen.
Haftbrücke aufbringen
Tiefengrund oder Kontaktbrücke vollflächig auftragen. Verarbeitungsfenster des Klebemörtels beachten (produktabhängig, typisch 15–60 Minuten nach Applikation).
Dämmplattenmontage
Vollflächig kleben – kein Punkt-Wulst-Verfahren (Hinterlüftungsrisiko). Platten versetzt verlegen, Stöße schließen. Mechanische Dübelung bei Abrisslasten über Klebekapazität oder bei Brandschutzanforderungen.
Dampfbremse / Luftdichtheit herstellen
Folie oder Dampfbremsebahn vollflächig verlegen, Stöße ≥ 150 mm überlappen und verkleben. Anschlüsse an Decke, Boden und Fensterleibungen mit Manschette oder Klebeband luftdicht einbinden.
Oberputz und Beschichtung
Armierungsschicht mit Glasfasergewebe (mindestens 160 g/m²), Oberputz diffusionsoffen (sd ≤ 0,1 m). Keine dampfdichten Innenanstriche (Epoxid, Alkydlack) – diese blockieren die Rücktrocknung.
Abnahme und Dokumentation
Blower-Door-Test zur Kontrolle der Luftdichtheit empfohlen. Thermografische Aufnahme bei Heizbetrieb zeigt Wärmebrücken und Fehlstellen. Übergabe der Ausführungsdokumentation.
Lüftungskonzept nach DIN 1946-6: Pflicht wenn Innendämmung die Luftdichtheit erhöht
Wenn Innendämmmaßnahmen die Luftdichtheit der Gebäudehülle wesentlich erhöhen, kann der natürliche Luftwechsel durch Infiltration unter das hygienische Mindestmaß sinken. DIN 1946-6 schreibt für diesen Fall die Erstellung eines Lüftungskonzepts vor, das vier Lüftungsstufen unterscheidet: Lüftung zum Feuchteschutz, reduzierte Lüftung, Nennlüftung und Intensivlüftung.
Ergibt das Konzept, dass die erforderliche Lüftungsstufe nicht durch Fensterlüftung sichergestellt werden kann, sind dezentrale Abluftventilatoren oder eine kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) mit Wärmerückgewinnung vorzusehen. Gerade bei umfangreichen Innenertüchtigungen, die auch Fenster abdichten, wird dieser Nachweis häufig unterschätzt – er ist jedoch Bestandteil einer fachgerechten Planung.
Bei Innendämmung entscheidet nicht primär die Dämmstärke, sondern die Luftdichtheit an den Anschlüssen: Ein einziger undichter Stoß kann durch Konvektion mehr Feuchte einbringen als durch 10 m² Fläche diffundiert.
Bauphysikalischer Grundsatz – vgl. Fraunhofer IBP, Forschungsberichte zu Innendämmversagen

Innendämmung unter Denkmalschutz: Reversibilität als Zulassungskriterium
Denkmalschutzbehörden bewerten Innendämmmaßnahmen primär nach dem Kriterium der Reversibilität: Die historische Substanz darf durch die Maßnahme nicht dauerhaft verändert oder beschädigt werden. Calciumsilikatplatten, die mit kalkgebundenen Klebemörteln vollflächig befestigt werden, lassen sich in der Regel rückstandsfrei entfernen – vorausgesetzt, Dübel werden ausschließlich in Mörtelfugen, nicht in historische Werksteine gesetzt.
Der Nachweis der Reversibilität ist Bestandteil des Genehmigungsantrags und muss das Rückbauverfahren beschreiben. Zusätzlich prüfen Denkmalbehörden, ob die Innendämmung Raumproportionen, historische Putzoberflächen und Stuckelemente beeinträchtigt – hier sind Systeme mit geringer Dämmdicke (VIP, Dämmputz) oder gestufte Leibungsdetails oft vorzuziehen.

Untergrundfeuchte: systementscheidend
Innendämmung darf nur bei bautrocknem Untergrund eingebaut werden. Erhöhte Baukörperfeuchte führt zu Schimmelwachstum hinter der Dämmschicht, das erst nach Jahren sichtbar wird. Feuchteursache (aufsteigende Feuchte, Undichtigkeit) dauerhaft beseitigen – nicht durch die Dämmschicht überdecken.
Kein Punkt-Wulst-Verfahren
Beim Punkt-Wulst-Kleben entstehen Luftpolster hinter der Platte, die als Konvektionskanäle wirken und Feuchte akkumulieren. Vollflächige Verklebung mit mindestens 80 % Klebefläche ist zwingend – auch wenn das Punkt-Wulst-Verfahren bei WDVS außen zulässig ist.
Förderung: BEG Einzelmaßnahmen
Innendämmung an Außenwänden ist förderfähig im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) über BAFA, wenn die U-Wert-Anforderung der jeweils gültigen BEG-EM-Richtlinie erfüllt wird. Ein zugelassener Energieeffizienz-Experte (EEE) ist für die Antragstellung Pflicht.
Typische Ausführungsfehler und ihre Schadensbilder
Der häufigste Fehler ist die unvollständige Luftdichtung an Anschlüssen: Offene Fugen zwischen Dämmplatte und Decke schaffen Konvektionspfade, durch die feuchte Raumluft in die Konstruktion eindringt. Tauwasserausfall im Dämmkern und Schimmelwachstum hinter der Platte sind die Folge – oft erst nach 2–5 Jahren sichtbar.


Zweithäufigster Fehler: Dampfbremse mit unverklebten Stößen – das System verliert seine Funktion lokal, während die Fläche intakt wirkt. Weiterer typischer Schaden: Innendämmung ohne Behandlung der Wärmebrücken an Innentrennwandanschlüssen – die entstehende Kältebrücke erzeugt Schimmel an der Decke, obwohl die Außenwandfläche selbst einwandfrei ausgeführt ist.
Technische Kennwerte: Innendämmsysteme im Vergleich
| Kennwert | Calciumsilikat |
|---|---|
| Wärmeleitfähigkeit λ [W/(mK)] | 0,060–0,070 |
| sd-Wert [m] | ≈ 0,1 |
| Rohdichte [kg/m³] | 250–400 |
| Brandklasse (EN 13501-1) | A1 |
| Kapillaraktivität | hoch |
| Typische Einbaudicke [mm] | 40–100 |
| Rückbaubarkeit (Denkmal) | ja |
Vor- und Nachteile der Innendämmung
Vorteile
- Kein Eingriff in die Fassade – geeignet für Denkmal, Straßenrandbebauung, Brandwände
- Ausführung bei laufendem Betrieb und bewohntem Gebäude – raumweise umsetzbar
- Speichermasse des Mauerwerks bleibt auf der Warmseite erhalten (günstiger Sommerkomfort)
- Kombinierbar mit Haustechnikinstallationen in der Dämmebene
- Förderfähig nach BEG EM bei Einhaltung der U-Wert-Anforderung
Nachteile / Grenzen
- Wärmebrücken an Decken-, Boden- und Wandanschlüssen kaum vollständig eliminierbar
- Erhöhtes Schimmelrisiko bei Ausführungsmängeln oder nicht beseitigter Untergrundfeuchte
- Raumflächenverlust: 4–12 cm Dämmdicke je gedämmter Wand
- Heizkörpernischen, Elektroinstallationen und Fensterbänke müssen angepasst werden
- Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 ggf. erforderlich










